Samstag, 8. November 2014

II. Kunstauktion Weilheim


Kunst zu günstigen Preisen. 
Um sich selbst eine Freude zu machen, 
etwas Abwechslung in die Wohnung zu bringen. 
Kunst verschenken, Freunde überraschen. 

Waren Sie schon einmal auf einer Auktion ?? 

Kunst betrachten zum Vergnügen oder Kopf schütteln ?
Kunst ersteigern und etwas Gutes tun 
für die Stadt, das Museum, die Künstler !


Bilder von Dietfried Laszka und Wolf Schindler

Bilder von Elke Schwinghammer und Manfred Hinkel

Bilder von Aloisia Fischer und Elke Schwinghammer

Bilder von Konstanze von Websky und Christian Bolley

Arbeiten von Monika Propach-Voeste

Donnerstag, 6. November 2014

Fotokunst - Jürgen Oliver Blank

positive negative - Jürgen Oliver Blank (2014)

Die perfekte Symmetrie gilt in der Natur als die wahre Schönheit. Der professionelle Fotograf Jürgen Oliver Blank zeigt in seiner Aufnahme  auf, dass dies auch in der Fotografie und der Architektur gilt. Bei seiner Schwarzweißfotografie "positive negative" handelt es sich übrigens nicht um eine Spiegelung. Den modernen, funktionalen Bau teilt der Künstler nochmals in Schwarz und Weiß. Dadurch entsteht ein Yin-Yang-Verhältnis. das die künstlerische Wandlung in der Fotografie und die Polarität im Bild zusätzlich verstärkt. Die Licht- und Schattenseiten eines Bauwerks werden in gegensätzlichen Bezug gesetzt, als ob die Blaupause des Architekten mit dem fertigen Bauwerk verglichen wird. Eigentlich ein "untypischer Blank", obwohl es keine Fotomontage, sondern wie bei Jürgen Oliver Blank üblich, wieder nur aus dem Bild sebst entstanden ist. Aber aufgrund der äußerst kreativ-neuartigen und ästhetischen Komposition ist es eben doch "ein wahrer Blank". 

Bildrechte : Jürgen Oliver Blank

Dienstag, 4. November 2014

Die Starnberger Künstlerin - Christine Johne

Horse Freaks, 17 Monotypien - Christine U. Johne


"Leben ist Bewegung
Das Hauptmotiv meiner Arbeit ist das Jetzt
Der Augenblick des Wahrnehmens
Der flüchtige Moment des Seins
Des bewußten Erlebens, Erkennens
Notieren, bildhaft umsetzen in Zeichnung, Malerei
Mich selbst vergessend in der Teilhabe des Ganzen"

Mit ihren ausdrucksstarken Monotypien "Horse Freaks" reduziert die Künstlerin Christine U. Johne die Umrisse von Galoppern und Sulkies auf schwungvoll-bewegte Minimalkürzel, wobei die edle Bewegung der Rennpferde dynamisch, ja fast tänzerisch, zur Geltung kommen. 

Die in Sebnitz geborene Malerin hat bei verschiedensten Atelierprojekten an den Kunstakademien München und Dresden teilgenommen und sich bei Künstlern wie Bruce McNeal und Bernd Zimmer künstlerisch fortgebildet. Sie erhielt im Jahr 1995 den Kunstpreis des Landkreises Fürstenfeldbruck und 2003 den Kunstpreis der Stadt Starnberg. Als Mitglied des Kunstvereins Die Roseninsel wird sie mit ihren neuesten Arbeiten bei der Gemeinschaftsausstellung vom 6. - 12. November in der Schloßberghalle Starnberg teilnehmen.

Bildrechte : Christine Johne

Montag, 3. November 2014

DigiArt - Reinhard Giebelhausen

Verstehst Du ? - Reinhard Giebelhausen
Ist das die Persephone, die Göttin der Unterwelt und der Fruchtbarkeit zugleich, der der Mohn geweiht ist oder ist dies ein "Gedenkmohn", der in England an die Gefallenen erinnert oder in Persien an die Geliebte denken läßt ? 
Man kann das Bild auch als psychologischen Traum verstehen, als Akt des Vergessens von bitteren Erlebnissen und Erfahrungen um zur Klarheit zu kommen oder als spirituelle Warnung des Unterbewußtseins vor Illusionen und falscher Hoffnung um bewusster zu leben.

Genauso vielschichtig und damit vieldeutig sind die Bildaussagen der Digitalen Fotokunst von Reinhard Giebelhausen. Seine Fotografien wirken im ersten Moment spielerisch, haben jedoch stets einen größeren Tiefgang und damit eine differenzierte Bedeutung für den Betrachter.


Bildrechte : Reinhard Giebelhausen

Samstag, 1. November 2014

Schwarzweißfotografie


Pusteblume - Maurice Küsel (2014)

Der Oktoberfestbesuch hat den Eresinger Fotografen Maurice Küsel zu obigem, nostalgisch-poetischem Foto mit dem Titel "Pusteblume" inspiriert.  Auf dem weltweit höchsten Kettenkarusell erleben die Besucher das Gefühl der grenzenlosen Freiheit und des schwerelosen Fliegens als ob sie Teil einer reifen, hochtechnologischen Löwenzahnpflanze geworden sind. Ein wunderschöner Bildausschnitt, der die Aufnahme in schwarz-weiß verblüffend organisch wirken läßt, als ob man beim Bau des Kettenkarussells tatsächlich von der Natur gelernt hat. 

Freitag, 31. Oktober 2014

Atelier 5BLANKS - Schondorf


2 = 1
Fuhrmann + Blank
MailArt-Archive

 25.10  - 16.11. jeweils SA+SO 15-18 Uhr

Im Atelier 5B in Schondorf gab es diesmal mehr als nur eine Vernissage. Denn zur Eröffnung der Ausstellung "2 = 1" gab es gleich nach der Laudatio eine ungewöhnliche Performance der MailArt, um den Titel der Ausstellung auch gleich besser zu verstehen.


Am Zeichentisch saßen sich die Malerin Christina Blank und der MailArt Künstler Thorsten Fuhrmann gegenüber und lieferten sich gleich mehrere Einminuten-Duelle. Dazu  bewaffneten sie sich mit einer leeren Postkarte, Stiften und Stempeln. Nach einer Minute wurden die bemalten Postkarten wie beim Kindermalspiel getauscht und die Zeichnung des MailArt-Partners zu Ende geführt. Heraus kamen übermalte Stempelkarten und bestempelte Malereien in bunter Vielfalt, die der Galerist Jürgen Blank mit einem Empfangsstempel versah, und eine neue Kunstszene war geboren: die DuellArt.


Um Werke in Postkartengröße geht es überhaupt bei dieser aufwendigen Ausstellung: alle Wände wurden mit großer Sorgfalt behängt. Thorsten Fuhrmann öffnete die Schatztruhe aus den MailArt-Archiven der drei Künstler und konnte etliche Projekte dieser kleinformatigen, nicht kommerziellen Kunstszene vorstellen. So z. B. Retourenkarten aus den 70er Jahren oder Blicke aus dem Fenster. Jürgen Oliver Blank wiederum verblüffte mit einer dicken Mappe voller Briefmarkenseiten, alle von Künstlern gestaltet und wie er versicherte wirken die so authentisch, dass selbst die Post sie anerkennt.

Gefallen fand insbesondere die allererste MailArt-Postkarte von Thorsten Fuhrmann, die der Künstler mit achtzehn Jahren noch als aufwendigen Linoldruck gestaltet hatte. Begeistert kann man von der Kreativität der spontanen Einsendungen aus aller Welt sein. Auch als professioneller Künstler erfreut man sich an der kulturellen Vielseitigkeit der Arbeiten, lernt manches hinzu und wird angeregt sich selbst an den Maltisch zu setzen und eine ausgelegte Karte im Atelier 5B zu gestalten.

MailArt von Thorsten Fuhrmann

Man muß den Galeristen Christina und Jürgen Oliver Blank und dem Huglfinger Künstler Thorsten Fuhrmann nicht nur für ihre sehr anschauliche Darstellung der verschiedenen Spielarten der MailArt ein großes Kompliment aussprechen, sondern darf vielmehr auch dankbar sein, dass sie die Kunstrichtung der MailArt gleich mit einigen hervorragenenden Werken des bekannten, japanischen Mail-Artisten Ryosuke Cohen nach Schondorf und somit an den Ammersee gebracht haben.

Fractal Portrait of Ryosuke Cohen and Thorsten Fuhrmann - Ryosuke Cohen

Der aus Osaka stammende Mail-Artist startete im Juni 1985 ein weltweites Kunstprojekt namens Brain Cell, wobei er internationale Künstler bat eine kleine Fläche eines vorgegebenes Papiers zu bestempeln oder zu bemalen und es an den nächsten Künstlerfreund zu verschicken. So entstand ein gemeinsames Kunstwerk, das der japanische Künstler zusammenfügte und mit einem speziellen Seidendruck auf 150 Kopien vervielfältigte, und mit den Namen aller Teilnehmer an die Künstler zurückschickte. 

Die Kernaussage des Brain Cell Projects lag darin zu zeigen, dass in einem gemeinsamen Kunstprojekt jeder künstlerische Akt eines Künstlers in die Kunst des anderen übergeht und Teil des Gesamtkunstwerkes werden kann. In seinem darauffolgenden Fractal Portrait Project nimmt nun der Künstler Ryosuke Cohen diese gemeinsam gestalteten Kunstdrucke als Hintergrund und porträtiert darauf sich und seine Kunstfreunde. Eine sehr nette, künstlerisch wie menschliche Geste, die Freundschaften unter Künstlern weltweit vorantreiben soll. So bereist der MailArtist Ryosuke Cohen Jahr für Jahr die Welt, um seine Kunstfreunde persönlich kennenzulernen und sie dabei nach seiner Art zu porträtieren. Das fraktale Porträt offenbart somit die künstlerischen Gemeinsamkeiten und vereint die Künstler, auch wenn sie nicht die gleiche Sprache sprechen.

Eine ungewöhnliche Ausstellung, die gute Laune macht.  


St.-Jakob´s Bergerl 2, Schondorf am Ammersee
gegenüber Dampfersteg



Mittwoch, 29. Oktober 2014

Skulpturen im Park - Diessen

Isis - Leonhard Schlögel

nur noch bis Freitag, 
den 31.10.2014
zu besichtigen im

Schacky-Park Dießen
Di – Fr 10-19 Uhr

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Poesie der Schilder - Renata Hirtl

Stein vom Herzen - Renata Hirtl (2014)
"Ich beschäftige mich viel mit Symbolen und Zeichensprache, so lag es für mich nahe meine Grundüberzeugung durch die Schilder auszudrücken. Wenn die Naturliebe Vorrecht bekommt ist Achtung angesagt! Mir würde ein Stein vom Herzen fallen."
- Renata Hirtl

Rechte der Werkabbildung : Renata Hirtl

Dienstag, 21. Oktober 2014

Poesie der Schilder - Marinus Wirtl

Thank you for travelling with deutsche Bahn

Der Peitinger Bildhauer Marinus Wirtl hat die aktuelle Lage der Bahn bereits im März künstlerisch vorweggenommen. Seiner kreativen Skulptur aus einem neuzusammengesetzten Verkehrsschild, das allegorisch ein interessant-rätselhaftes Geduldspiel darstellt, fügte der Künstler zwei Leuchtstoffröhren als angedeutete Schienen hinzu. So guckt man also als Betrachter von "Thank you for travelling with deutsche Bahn" verblüfft in die Röhre und assoziiert mit den Formen verschiedene Weichenstellungen. Mit seiner recht eigenwilligen Recycle Art schuf der Künstler eine neuartige 23 x 116 cm große Designerwandleuchte, die ein wahrer Blickfang ist.

Rechte der Werkabbildung : Marinus Wirtl

Sonntag, 19. Oktober 2014

Atelier 5B - Schondorf



Ausstellung
25.10.-16.11. jeweils SA+SO 15-18 Uhr
 
St.-Jakob´s Bergerl 2, Schondorf am Ammersee
gegenüber Dampfersteg

Sehr geehrte Kunstfreunde,

wir laden Sie hiermit herzlich zu unserer Ausstellung im ATELIER 5B an der Schondorfer Seepromenade ein.

Keine Jury, keine Gebühr, keine Rückgabe, Dokumentation an alle Teilnehmer“ sind die Prinzipien der Mailart. 
„Ein für jeden offenes Netz, in dem auf dem Postweg ...Kunstwerke an andere Mailart-Künstler oder zu 
Mailart-Ausstellungen gesandt werden.“ (Bernhard Zilling).

In diesem offenen Netz sind Cristina und Jürgen Oliver Blank und Thorsten Fuhrmann seit Jahren aktiv; sowohl als teilnehmende Künstler als auch als Organisatoren eigener Mailart-Projekte wie „Traces/Spuren“ oder „Arbeitswelten“.

In dieser Ausstellung öffnen sie die Türen zu einem kreativen Kosmos einer nicht-kommerziellen Kunstszene, die den Galerie- und Kunstmarkt weitgehend unterläuft, und zeigen spannende Schätze aus ihren Archiven.

Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Weitere Informationen zu unseren Veranstaltungen, 
sowie einen Anfahrtsplan finden Sie auf unserer Homepage:

Samstag, 18. Oktober 2014

Stadtmuseum Weilheim

>>Behausungen<< - Bilder von Christian Bolley, Installation von Thorsten Fuhrmann

Behausungen 
18.10. - 23.11.2014

Eröffnungsrede der Gemeinschaftsausstellung
des Kunstforum Weilheim e.V.
von Reinhard Giebelhausen

„Behausungen“ . Dieses Thema hat ja so seine Tücken:
Hauste ich zB. in einer Höhle, so wäre dies nicht mein Haus, es bliebe eine Höhle.
Ich könnte in meiner Höhle auch wohnen, es bliebe allerdings ebenso eine Höhle, 
nicht etwa eine Wohnung.
Hauste ich jedoch in einer Wohnung, so würde daraus noch lange kein Haus.
Wohnte ich in einem Haus, so wäre es trotzdem keine Wohnung.

Hauste ich mit meiner Familie in einer Höhle, so wären wir richtigerweise Höhlen-Behauser.
Wohnten wir dort, so könnte man uns tatsächlich Höhlen-Bewohner nennen.
Hausten wir andererseits in einer Wohnung, so wären wir Wohnungs-Behauser.
Wohnungs-Bewohner wären wir, wohnten wir in dieser Wohnung.
Wohnten wir dagegen in einem Haus, so wären wir natürlich Haus-Bewohner.
Hausten wir dort, so müsste man uns Haus-Behauser nennen.

Man merkt, es ist nicht ganz einfach, sich mit seiner jeweiligen Behausung
bzgl. eines gegenseitigen Allgemeinstatus zu einigen.

Wie wichtig das jedoch ist, erfahren wir schon in früher Schulzeit:
Die täglichen Hausaufgaben muß natürlich nur derjenige erledigen, der
tatsächlich ein Haus bewohnt – bzw. ggf. behaust.
Von einem Höhlen-Bewohner, ebenso zB. von einem Zelt- oder Wohnungs-
Bewohner kann nicht verlangt werden, dass dieser Hausaufgaben macht.
Da muß schon differenziert werden:
„Eure Mathematik-Höhlenaufgabe für morgen im Buch Seite 47, Absatz 3 …....
Ein problembewußter Lehrer wird also einfach ........
Behausungsaufgaben aufgeben ! ;-)

*

Doch nicht nur Lehrer und Schüler sind heutzutage von diesem Problem betroffen :
Klingelt an meiner Höhle ein Hausierer, sage ich dem :
„Guter Mann, Sie sind hier völlig falsch, versuchen Sie es doch bei meinem
Nachbarn in dem Haus dort drüben,... ich gebe nur Höhlenierern !
Oder holen Sie sich auf der Gemeinde einen Behaus-Schein …... Behausungs-
Schein …..... Behausier-Schein …...... Behausungenier-Schein …..... :-)

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Poesie der Schilder - Beate Oehmann

... sprach die Sphinx - Beate Oehmann (2014)

"Allerdings sprach die Sphinx, dreh das Dings mehr nach links und dann gings."
- Beate Oehmann

Rechte der Werkabbildung : Beate Oehmann

Dienstag, 14. Oktober 2014

Poesie der Schilder - Ilka Niederfeld

Face to Face - Ilka Niederfeld (2014)

"Die Schilder standen da - ich schaute sie sehr lange und immer wieder fragend an, bis sie mich irgendwann angeschaut haben."
- Ilka Niederfeld

Rechte der Werkabbildung: Ilka Niederfeld

Montag, 13. Oktober 2014

Poesie der Schilder - HeideKarin Konwalinka

Park & Kiss - HeideKarin Konwalinka (2014)

"Ein buntes, neues Verkehrsschild, das in allen romantischen Ländern gebraucht werden könnte, wo das Küssen unter dem Regenbogen noch Glück bringt."
- HeideKarin Konwalinka

Rechte der Werkabbildung: HeideKarin Konwalinka

Samstag, 11. Oktober 2014

Poesie der Schilder - Alexander Kowarzyk

Vorfahrt für Ältere - Alexander Kowarzyk (2014)

"Mal eine Bildidee auf ein Verkehrszeichen zu übertragen hat mich echt gereizt. Ich war gespannt und überrascht zugleich. Meine fertigen Schilder hätte ich am liebsten gleich dem öffentlichen Verkehr zugänglich gemacht - hab mich dann doch nicht getraut. Schade !"
- Alexander Kowarzyk 

Rechte der Werkabbildung : Alexander Kowarzyk

Freitag, 10. Oktober 2014

Poesie der Schilder - Thorsten Fuhrmann

Umleitung - Thorsten Fuhrmann (2014)

"Grundprinzip meiner Arbeiten ist die Umwandlung eines stabilen Objekts mit eindeutiger Information oder Zeichen bzw. Handlungsanweisung (Verkehrszeichen : Ortsangabe, Richtungspfeil, Umleitung) in ein poetisches, tw. fragiles oder bewegliches Werk, das Raum für Assoziationen lässt."
Rechte der Werkabbildung : Thorsten Fuhrmann

Donnerstag, 9. Oktober 2014

ausstellwerk Huglfing


von
Orbit & Sieben

10.10. -2.11.2014
Bahnhof Huglfing 

 Finnisage am 2.11.2014 ab 14:00 Uhr
  Mit Zerschneiden der Folie und Übergabe der Logos/Bilder an die Sponsoren
Livemusik : Absicht

Das Künstlerduo Orbit&Sieben zeigt ab 10.10.2014 die Ausstellung „Bubbles & Drops“ im ausstellwerk Huglfing. Eine 5 Meter hohe Gießkannenskulptur steht auf dem Dach des ehemaligen Stellwerks am Bahnhof Huglfing, der Flachbau selbst wird zum begehbaren Sockel.  „Bubbles & Drops“, steht für eine 3 wöchige Arbeitsperformance / Ausstellung, die sich, ausgehend vom ausstellwerk Huglfing e.V.  mit dem ermöglichen und pflegen von Kunst und Kunsträumen auseinandersetzt.

Uns interessiert der starke Kontrast zwischen Geschwindigkeit und Oberfläche einerseits, und Konzentration und Hingabe andererseits. Mit dem Bahnhof Huglfing und dem Ausstellungsraum im alten Stellwerk treffen diese Gegensätze auf wunderbare Weise aufeinander.“ 
- Raphael Grotthuss, Orbit&Sieben

Vom 10.10. -3.11.2014 arbeiten die Künstler Tobias Ollert und Raphael Grotthus an Werktagen im Ausstellwerk.
( Mo. bis Fr. von 09:00-16:00 Uhr -- Besuch ist willkommen ! )
Ausstellung und Artefakte der Arbeitsperformance können am Wochenende besichtigt werden. 
(Sa. und So. von 14.00 bis 17:00 Uhr )

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Ausstellung in München

Label-Serie, Zeichnung mit Tusche - Aloisia Fischer (2013/2014)

‚Pilgrims of Sound’ 
Präsentation der Realtime CD-Serie
(Wolfgang Obrecht und Udo Schindler)

mit Ausstellung von 
Aloisia Fischer

10.10. - 12.10.2014

arToxin Galerie
Kirchenstraße 23
81675 München

Dienstag, 7. Oktober 2014

Poesie der Schilder - Wolf Schindler

Rosenpark - Wolf Schindler (2014)

"Die strikte Eindeutigkeit und Verordnungswucht, die die Schilder für sich in Anspruch nehmen, ist die Herausforderung. Vielleicht will ich ihnen zeigen, dass es auch anders geht. Die unbekannte Geschichte, die sie von irgendeiner Straßenecke mitbringen, jahrzehntelang den Blicken, der Sonne, Frost und Sturm ausgesetzt, macht mich nachdenklich. Eine Momentaufnahme. Morgen schon Geschichte. Ein rätselhaft-surreal anmutendes Geschehen, das unsere Kultur, unsere Zeit, der Verkehr hervorbringt. Wie wird es weitergehen ?"

Rechte der Werkabbildung : Wolf Schindler


Montag, 6. Oktober 2014

Poesie der Schilder - Reinhard Giebelhausen

Stille Post - Reinhard Giebelhausen (2014)

"Lösen wir sie auf, die harte Dominanz unserer stabilen, metallenen, farbintensiven, immer und überall präsenten Zeichen und Schilder, die uns auf Schritt und Tritt zeigen, wo´s lang geht, die verbieten und gebieten, informieren und beschränken, locken wir die anderen Seiten heraus, die weichen, die sinnlichen und die unsinnlichen."
- Reinhard Giebelhausen

Rechte der Werkabbildung : Reinhard Giebelhausen

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Kunstforum Weilheim - Katalog



Die Poesie der Schilder
Kunstkatalog




Mit ausgelassener Heiterkeit und unter großem Applaus wurde gestern der Katalog des Kunstforum Weilheim zur Ausstellung "Poesie der Schilder" vorgestellt, die durch den Weilheimer Kunstmäzen Herrn Bremicker unterstützt wurde. Im Beisein der Stadträtinnen Frau Thieler und Frau Holeczek und vor den Fotografien von Max Lohr stellte der Vorsitzende des Kunstforum Weilheim Reinhard Giebelhausen und der Ideengeber des Kunstprojekts Wolf Schindler mit Freude das gelungene Ergebnis ihrer Kunstaktion der Öffentlichkeit vor.


Entstanden ist ein wunderschöner, kleiner Kunstkatalog mit allen Werken der Weilheimer Künstler, der zudem noch eine kleine Bonus-CD beinhaltet. In einem Kurzfilm hat der Peissenberger Videokünstler und Maler Wojciech Bielawski die Produktion von Autoschildern bei der Firma Bremicker dokumentiert, mit Herrn Wolf Schindler vertont und mit der Kunstausstellung verbunden. Dieses achtminütige Video wurde bei der Vorstellung im Stadtmuseum dem Publikum mehrfach gezeigt. In Zusammenarbeit mit Künstlern erhielt die Firma Bremiker somit ein wertvolles Unternehmensvideo, das auch auf der eigenen Firmenwebseite veröffentlicht werden soll. Ein gelungenes Beispiel einer sog. Win-win-Partnerschaft zwischen der Wirtschaft und dem Kunstforum Weilheim, die auch mit anderen Unternehmen weiter fortgesetzt werden sollte.


Der Katalog "Poesie der Schilder" ist für einen geringen Preis im Weilheimer Stadtmuseum erhältlich.

Dienstag, 30. September 2014

Herbstausstellung Tusculum - Murnau


Herbstausstellung

4. / 5. / 12. / 13.10.2014
14 - 18 Uhr

Kohlgruber Strasse 20
82418 Murnau

Sonntag, 28. September 2014

Urlaubsfotografie - Meran

Schloss Trautmannsdorf  vor dem Alpenpanorama, mit Blick auf Dorf Tirol im Hintergrund
 
Im Herbst lädt Meran zu herrlichen Wanderungen an den sog. Waalwegen, den Bewässerungswegen, oder am 90 km langen, teils alpinen Meraner Höhenweg ein, wobei man als Wanderer stets angehalten ist Aufnahmen der wunderbaren Veduten einzufangen. Hat man jedoch das erste Bild geschossen, so erkennt man gleich, dass man vom selben Standpunkt aus mit unterschiedlichen Bildausschnitten weitere Motive abbilden kann. So zoomt man z.Bsp. Schloss Trautmannsdorf noch näher heran.
 
Die ehemalige Burg Neuberg mit den Erweiterungungen, heute Schloss Trautmannsdorf
 
Setzt sodann mit dem Normalobjektiv die Gärten von Schloss Trautmannsdorf, dem Botanischen Garten, das im Jahr 2001 eröffnet wurde, in den Vordergrund, die man auf dem romantischen Sissi Weg oder durch die Winkelgasse lustwandelnd am östlichen Ortsrand von Meran bequem zu Fuß erreichen kann.
 
Die Gärten von Schloss Trautmannsdorf
 
Hat man sich mit dem Kameraobjektiv abgeplagt kommt man aber zur Erkenntnis, das man die großartige Landschaft eigentlich nur im größten Weitwinkel abbilden sollte, wie es das Land Südtirol zur Zeit auch in ihrer Tourismuswerbung betreibt. Mit einer einzigen, hochauflösenden XXL-Digitalaufnahme kann man die Weite der Landschaft einfangen, die man dann mit dem Computer in verschiedene Formate und Bilder aufteilen kann. Man erhält sozusagen gleich ein 4 in 1 Bild, verabschiedet sich von Postkartenaufnahmen, spart enorm viel Zeit beim Fotografieren und kann sich mehr aufs Wandern und dabei auf die eigene Wahrnehmung und auf das Sammeln von persönlichen Eindrücken konzentrieren.
 
Schloss Trautmannsdorf, eingebettet in einer traumhaften Alpenkulisse
 
Bleibt nur noch zu sagen, dass das XXL-Foto von der luftigen Aussichtsplattform im Botanischen Garten des Schlosses Trautmannsdorf aus gemacht wurde. Bild 1 und Bild 3 wären reine Postkartenaufnahmen, Bild 4 hingegen ist eine Aufnahme für ein Posterformat.

( Bilder zum Vergrößern bitte anklicken ! )

Freitag, 26. September 2014

Kunst im Park - Diessen



bis zum 31.10.2014
Schacky-Park Dießen
Di – So 10-19 Uhr

Parkbesuch
von



Der aus Oberbayern stammende Künstler Leonhard Schlögel steht seit 20 Jahren mit dem toskanischen Ort Pietrasanta in Verbindung. Kein Wunder, denn dort befindet sich das hauptsächliche Material für seine Arbeiten. Seit 2010 arbeitet er im Klostergut Wessobrunn. Auffallend an den figurativen Werken sind die überwiegend sehr schlanken Formen, die sparsam strukturiert sind. So ragt eine der Figuren, Scala genannt, in schmaler Säulenform 3,65 m hinauf, an deren Spitze fünf Stufen herausgebildet sind, was ihr den treffenden Namen gab.

Leonhard Schlögel neben Scala

Im sehr weitläufigen Schacky-Park kann man jetzt also eine Skulpturen-Wanderung machen. „Weil meine Arbeiten in keine Handtasche passen, habe ich keine Bedenken, dass sie mitgenommen werden,“ meinte der Künstler während der Eröffnungsmatinee.


Cherub

Bald nach Eintritt in den Park begrüßt den Besucher Isis, in ausnahmsweise massigem Format: ein überdimensionierter sphinxähnlicher Kopf, rückseitig stark ausladend; er ruht auf einem etwa 2,50 m hohen angerosteten Eisenquader aus. Wie der Künstler bei der Vernissage erzählte, stand Isis 10 Jahre an der Via Aurelia, der Stein von der Zeit patiniert. Sodann kann man die Skulpturen "Phoenix" und "Die Reise" bewundern.

Die Reise
Für die Eröffnungsmatinee mußte man eine kleine Wanderung durch den idyllischen Schacky Park am kleinen Weiher vorbei zurücklegen, denn sie fand im fernöstlich anmutenden Teehaus statt, wo der Steinbildhauer auch kleinere Werke ausstellt.


Beeindruckend ist die ineinanderliegende, zweiteilige Skulptur amo aus nero Merquenio, denn sie steht mit ihrer rundlichen Form im Kontrast zu den teilweise spitz wirkenden Skulpturen aus weissem Laaser Marmor.

amo
Interessiert waren die Besucher auch daran wie einige Skulpturen im Park ausgerichtet waren, denn manche Arbeiten sind nach dem Sonnenhöchststand oder an markanten Landschaftspunkten ausgerichtet.

Besucherin neben blue moment
Schlögels Figuren werden wohl eine Weile bleiben, denn es war viel Kraftaufwand und technisches Gerät nötig und ein Jahr Planung.

Dienstag, 23. September 2014

Collage

Joachim Giebelhausen (2013)
Außergewöhnliche Geschichten vermag der Autor Joachim Giebelhausen nicht nur als Mitglied des Landsberger Autorenkreises zu erzählen. Als Künstler zaubert er mit seinen fantasievollen Collagen utopisch-skurrile Bühnenbilder auf Leinwände. Hier scheint er Jules Verne´s "Reise zum Mittelpunkt der Erde" zu inszenieren, in dem Modezar Karl Lagerfeld als Hauptdarsteller mit seinem Zeppelin-Ballon in die wilde und geheimnisvolle Vulkanlandschaft Islands hinabfährt.

Auch als Autor überzeugt Joachim Giebelhausen mit seinen Geschichten und hat bereits neben seinen zweiundzwanzig Fotofachbüchern auch vier heitere, satirische Bücher mit den Titeln "Collagen. Spiele mit Worten und Bildern" (2012), "Capriccios – Satiren, Parodien, Utopien" (2011), "Auf der Guillotine ist das Telefonieren mit Handy verboten !" (2008) und "Neues aus Brimborium. „Poetische Zoologie" (2008) veröffentlicht.


Alle Bildrechte : Joachim Giebelhausen