Sonntag, 17. Januar 2016

Otto Hellmeier Kulturhaus - Raisting



feuer erde mensch
17.1. - 27.3.2016

Eröffnung am 17.1.2016 um 15 Uhr
Einführung : Juliane Muderlak M.A. 
(Archäologin, Kunsthistorikerin)
Musik : Dietrich Lorenz (Klavier)

Otto Hellmeier Kulturhaus
Wielenbacherstr. 13
82399 Raisting
Sa/So 13-17 hr

Samstag, 16. Januar 2016

Retrospektive - Raistinger Künstler Stammtisch


7. Gemeinschaftsausstellung des Raistinger Künstler Stammtisch

Im idyllisch gelegenen Hof am Mühlbach in Wilzhofen präsentierten sich im letzten Jahr 31 Künstler mit mehr als neunzig Kunstwerken, wobei sich der Hausherr und Kunstförderer Helge Voith es nicht nehmen ließ, die gut besuchte Vernissage persönlich zu eröffnen.


Unter der Regie von Petra und Max Mirlach und ihrer Hängekommission entstand zum siebten Mal eine beachtenswerte Gemeinschaftsausstellung von Künstlern, die sich in lockerer Runde monatlich in Raisting treffen, um sich über Kunst und Kultur im Fünfseenland freundschaftlich auszutauschen und gemeinsame Aussstellungen zu realisieren.


Der Rastinger Künstler Stammtisch bereichert die regionale Kunstszene, indem sie Kunstinteressierten den unbeschwerten Besuch von Kunstausstellungen an ungewöhnlichen Orten ermöglicht. Damit soll der breiten Bevölkerung auch in einer ländlichen Gegend der Zugang zur Kunst erleichtert werden.


Dabei bieten die Künstler dem Publikum unterschiedlichste Arbeiten. Neben der Malerei und den Plastiken waren diesmal wieder eine interessante, von innen beleuchtete Installation und eine nächtliche Bühne mit Holzskulpturen im Garten zu sehen.


Diese geselligen Abende dienen vielmehr auch dem künstlerischen Ausstausch untereinander und sollen die Gäste zu eigenen, kreativen Aktivitäten inspirieren. Als Besucher erkennt man mit jeder Ausstellung den künstlerischen Fortschritt, denn die Exponate gehen nun weit über die Malerei hinaus.


So sieht man auch dreidimensionale Kunst, die man so nicht erwarten konnte. Neuinterpretationen von bekannten Themen und deren Umsetzung in Bronze, Stein und Holz und fernöstlich anmutende Malereien.


Die gelungenen Gemeinschaftsausstellungen, die mit sehr viel Freude und Engagement in monatelanger Kleinstarbeit vorbereitet und zusammengetragen werden, beflügeln zudem die kreative Arbeit der einzelnen Künstler untereinander und motivieren die Raistinger Künstlergemeinschaft  sich im kommenden Jahr selbst zu übertreffen.

Raistinger Künstler Stammtisch
Fotografien : Max Mirlach

Freitag, 15. Januar 2016

Blog über Schondorf


#Schondorf ist ein origineller Blog unseres Freundes Leopold Ploner, der durch seine humorvoll wie sachlich hervorragend formulierten Berichte über das Leben in und um Schondorf besticht. Der Autor lebt in Schondorf, genießt dies jeden Tag und interessiert sich dafür, was in seiner Gemeinde vorgeht. Sein Blog besitzt nahezu einen Kultstatus bei der Lesegemeinde. die es freudvoll liest und müsste eigentlich prämiert werden. Lesen Sie selbst :



Dienstag, 12. Januar 2016

Stadtmuseum Weilheim



Carmina Burana
16.1. - 14.2.2016

Eröffnung der Ausstellung
16.1.2016 um 11 Uhr

Begrüßung : Ragnhild Thieler
Einführung : Dr. Ruprecht Volz

Stadtmuseum Weilheim
Marienplatz 1
Di-Sa 10-17, So 14-17 Uhr

Freitag, 8. Januar 2016

Retrospektive - Künstler aus Huglfing

Georg Tscherwinka

Für das ausstellwerk Huglfing kuratierte im November 2015 die Malerin HeideKarin Konwalinka eine sehenswerte Kunstausstellung während des Adventsmarkts im Schmitterhof, um ausschließlich KünstlerInnen aus Huglfing eine Plattform zu geben ihr eigenes künstlerisches Schaffen den Mitbürgern und kunstinteressierten Besuchern vorzustellen.


Dabei stellte die Kuratorin auch ihre neuesten Ölbilder zum Thema Spiegelungen vor, wobei es sich diesmal nicht um Naturspiegelungen, sondern um Farbspiegelungen von Objekten und Alltagsgegenständen im Wasser handelt.

HeideKarin Konwalinka

Mit Bildtiteln wie Fluß, Es brennt und blaue Spiegelung fängt die Malerin besondere Stimmungen rund um den Staffelsee in ihren Werken ein und gibt ihre impulsive Maltechnik auch gerne an interessierte Malschüler weiter.

Johanna Pallenberg
Die Nähe zu Bernd Zimmers Atelier in Oberhausen, dem Nachbarsort von Huglfing, scheint eine große Inspiration für die ansässigen Künstler zu sein, eine eigene Huglfinger Schule in der zeitgenössischen, abstrakten Malerei zu formen. Dies spiegelt sich auch im Bild Rot von Johanna Pallenberg wieder.



Darüberhinaus beeindruckten die Künstler aber auch mit Landschaftsbildern, Porträts, Stillleben und Fotografien. Johanna Pallenberg überzeugte mit zwei feinen Bleistiftzeichunungen und schuf sogar eine altmeisterliche Nachbildung eines Bildausschnitts von Lucas Cranachs David und Bethseba.


Der Maler Sergio Viviani stellte seine neue Serie Feuer, Wasser, Himmel und Erde in Acryl vor, zudem sich die dreidimensional anmutenden Landschaftsfotografien der Künstlerin Rita Alesi harmonisch hinzugesellten.

Sergio Viviani

Rita Alesi
Neben ihren gefälligen Bildern Lichtbrücke und Geborgenheit in warmen, gelbgrünen Pastelltönen, präsentierte die Malerin Martina Reiser mit dem Titel Herbststrahlen ein statisches und dazu ein dynamisches Porträt mit ihrer mitgebrachten, kleinen Tochter. 

Martina Reiser
Abgerundet wurde die anregende Ausstellung mit romantischen Landschaftsbildern vom Staffelsee des Huglfinger Malers Georg Tscherwinka, dessen Bild Abendstimmung an Hockney erinnerte.

Georg Tscherwinka
Neben einem großen Dankeschön an die Organisatoren bleibt uns die Hoffnung, dass das erstaunlich große, künstlerische Engagement in Huglfing und somit diese Ausstellung in kleinstem Rahmen alljährlich fortgesetzt wird.

Fotografien : HeideKarin Konwalinka

Donnerstag, 7. Januar 2016

Montag, 4. Januar 2016

Galerie auf Zeit - Rückblick III


Karin Rebecca Baum - Fotografien
Kathleen Canady - Malerei
Gloria Hinkel - Malerei
Manfred Hinkel - Malerei
Roland Bosch - Bleistiftzeichnungen
Meike von Arndt - Bronzefiguren

Um in der Kürze der Zeit vielen Künstlern eine Ausstellung zu ermöglichen, luden wir Anfang Dezember gleich sechs Künstler in die Galerie auf Zeit nach Weilheim ein. Neben dem Malerehepaar Gloria und Manfred Hinkel aus Bernried nahmen die Uttinger Malerin und Kochkünstlerin Kathleen Canady, die Uttinger Bildhauerin Meike von Arndt, der Weilheimer Zeichner Roland Bosch und die Murnauer Fotografin Karin Rebecca Baum unsere Einladung an.


"Bleistift, sonst nix", unter diesem Motto zeigte Roland Bosch beeindruckende Bleistiftzeichnungen mit viel Liebe zum Detail. Der naturwissenschaftlicher Hintergrund des passionierten Zeichners  gibt die Themen für seine Arbeiten über natürliche Wellen und molekularen Teilchen vor. Leider sind die einmaligen Zeichnungen nicht im Original käuflich zu erwerben.

  
Stimmungsvolle See- und Toskanalandschaften in den unterschiedlichsten Pastellfarben präsentierte die Malerin Kathleen Canady, für die sie mittlerweilen in der Region rund um den Ammersee bekannt ist. In der Zwischenzeit machte sie sich zudem einen guten Ruf als Kochkünstlerin, die man nun auch in München gut kennt.


Zum ersten Mal stellte die Bildhauerin Meike von Arndt Skulpturen in Weilheim aus. Es sind feine Bronzearbeiten auf Steinsockeln, die vorwiegend das Denken und Fühlen des Menschen thematisieren. 


Mit seinen Aquarellen, Acryl- und Ölbildern vom Fünfseenland hat sich Manfred Hinkel bereits einen Namen gemacht. Neben Stadtansichten von Weilheim und dem Minenkreuzer "Weilheim" zeigte der Maler Panoramagemälde vom Ammersee und Starnberger See.


Die Malerei seiner Frau Gloria Hinkel hingegen beschäftigte sich überwiegend mit farbenprächtigen Blumenmotiven.


Mit Gegenlicht-, Mehrfachbelichtungs- und Spiegelfotografien stellte die Murnauer Fotografin Karin Rebecca Baum die gesamte Bandbreite ihres künstlerisches Könnens unter Beweis. Ihre Langzeitaufnahmen von der Partnachklamm gefielen dem Weilheimer Publikum schon beim Aufbau so sehr, dass sich der ehemalige zweite Weilheimer Bürgermeister schon vor der Eröffnung die schönste Fotografie für sein Büro mit einem roten Punkt sichern musste.


Zur Abrundung des stimmungsvollen Abends trug auch wesentlich das Duo Marelle bei, mit der Sängerin Elle Czischeck und Markus Mähner an der Gitarre. Mit sanfter, samtiger Stimme präsentierte die Hamburger Schauspielerin und Sängerin ein umfangreiches Repertoire von Samba, Bossa Nova bis hin zu englischen Songs und begeisterte vor allem mit ihrem unaufdringlichen Auftritt die Vernissagenbesucher.

Fotografien : Karin Rebecca Baum

Freitag, 1. Januar 2016

Gutes Neues Jahr !


Die besten Wünsche für ein wundervolles Neues Jahr
mit vielen neuen Highlights, viel kreativer Freude und
mit vielen schönen, gelungenen Ausstellungen.

Das Galerie auf Zeit - Team
 

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Wortkunst - Weisheiten

Weisheiten, die mir innerhalb zweier Tage begegneten - HeideKarin Konwalinka (2015)

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Galerie auf Zeit - Rückblick II


gebt mir euer wort
Wort-Ausstellung

Die Wortkunst war das Thema unserer vorletzten Ausstellung, zudem in der Galerie auf Zeit Gitterpanele, geometrisch-gespannte Schnüre und Gebilde aus Treibholz Besucher einluden ihr Wunschwort einfach dranzuhängen.


Wie an einem fernöstlichen Wunschbaum hingen schnell bunte Zettel mit den unterschiedlichsten Wörtern und ungewöhnlichsten Wortkombinationen in verschiedenen Sprachen, mal in individueller Schönschrift mal als gedruckte Wortlisten, die zusammengenommen ungewöhnliche Wortgefüge bildeten. Das Wort Leben wurde in Nebel verdreht, das längste deutsche Wort "Donaudampfschiffahrt ..." wurde mit "DietlhoferSeedampfschiffahrt ..." getoppt.



Besonderes Gefallen fanden die Arbeitenen der Künstlerin HeideKarin Konwalinka, die sich die Mühe machte eine ganze Leinwand in Regenbogenfarben zu tauchen und auf ihr Gedichts- und Lyrikzeilen in verschiedensten Gemütsfarben aufzubringen. So las man André Heller Zitate in Wiener Mundart, die die Künstlerin nun ironischerweise auf sich bezog, wie "S´Leben is a Hund, quöd mi jede Stund, Schmeißt mi auf´n Boden, reisst mi bei di Haar, Funf und siebzig Jahr ".

Wäre Whitney Houston zu unserer Wort-Aktion eingeladen gewesen, so hätte sie uns für´s Neue Jahr drei Wörter gewünscht : Joy, Love and Happiness.

Quelle : Weilheimer Tagblatt -- Text : Andreas Bretting

Dienstag, 29. Dezember 2015

Der gute Vorsatz

Motto für das Jahr 2016 - HeideKarin Konwalinka (2015)

Montag, 28. Dezember 2015

Galerie auf Zeit - Rückblick I


schön. wie schön
ein interkulturelles Kunstprojekt

Dank unserer Kunstmäzenin Frau Renata Toth, Inhaberin des Damenschuhladens Schritt für Schritt in Weilheim, durften wir ihr ehemaliges Ladengeschäft am Marienplatz in Weilheim drei Monate lang bespielen. Wir beschlossen zweiwöchige Ausstellungen abzuhalten, um möglichst vielen regionalen Künstlern die Möglichkeit zu geben ihre neuesten Kunstwerke zu präsentieren. Seit langem war es uns ein Anliegen Schulklassen mit einem Kunstprojekt in die Galerie auf Zeit zu bringen, was uns endlich in diesem Jahr gelang.


Die Kunstabiturklasse des Gymnasium Weilheim war eingeladen ihr interkulturelles Kunstprojekt "schön.wie schön" unter der Leitung ihrer Lehrerin in unseren Räumen zu arrangieren und dem Weilheimer Publikum vorzustellen.


Auf Initiative des Weilheimer evangelischen Pfarrers Jost Herrmann, dem interkulturellen Leiter des Unterstützerkreises Asyl im Oberland Weilheim, wurden Begegnungen zwischen den Abiturienten und jungen Flüchtlingen geschaffen, damit man sich in einem gemeinsamen Kunstprojekt freundschaftlich näherkommt und miteinander die Sichtweise auf das gemeinsame Leben schärft.


Gezeigt wurden eindrucksvolle Fotografien, die poetische Geschichten über Landschaften erzählen wie auch tiefgehende Porträts von Jugendlichen. Die Vernissage zog sehr viele Besucher an, sodass manche sogar warten mussten, um die Ausstellung zu besuchen. 
   Obwohl unsere Galerie auf Zeit bereits für diese Saison wieder ihre Türen geschlossen hat, kann man die Fotografien noch bis zum Ende des Jahres durch die Schaufenster besichtigen. Wir wünschen den angehenden Abiturienten viel Erfolg bei ihren bevorstehenden Abschlussprüfungen und den jungen Asylanten Alles Gute für ihre Zukunft und bedanken uns sehr herzlich bei allen Mitwirkenden, die diese Ausstellung ermöglichten.

Samstag, 26. Dezember 2015

Der Maler Jons Dave

Schicksal einer Stadt - Jons Dave (1976)
Die Geschichte seiner eigenen Heimatstadt malerisch auf die Leinwand zu projizieren ist eine große Aufgabe. Der Maler Herbert Baumann (1911-1998), mit Künstlernamen Jons Dave, stellte sich dieser Herausforderung indem er förmlich einen mosaikhaften Blütenteppich über das Schicksal seiner Geburtsstadt Breslau ausbreitete. Man tritt durch das Stadttor am unteren Bildrand hinein in eine Welt voller verschachtelter Ornamentik und verschlüsselter Botschaften. Das Leben hat in der Stadt verblüffende Muster und Strukturen hinterlassen. Man könnte meinen, dass der Künstler auf einer mystischen Karte durch zwei Gesichter anzeigt in welchem Stadtteil er zunächst seine Kindheit und dann seine Adoleszenz durchlebt hat. In der Mitte strahlt der Breslauer Dom, vor ihr sind die Flussinseln stilisiert dargestellt. Die Blüten scheinen anzuzeigen wo es am schönsten ist, wo der Maler am glücklichsten war. Das Leben in Breslau war also bunt. Als Betrachter hat man das Gefühl man wandelt in einer symbolträchtigen Geschichtslandschaft, zu dessen Verständnis man die eigene Legende dazu (er)finden muss. Kein Zufall also, dass die geschichtsträchtige schlesische Metropole Breslau zur europäischen Kulturhauptstadt 2016 auserkoren wurde.

Freitag, 25. Dezember 2015

Rückblick - artgallery murnau


Mit Hilfe von einem Murnauer Kunstmäzen und einer Gruppe enthusiastischer Kunstliebhaber und Künstler, die mit Rat und Tat aktiv zur Eröffnung der artgallery murnau beitrugen, schenkte der Galerist Marcus Ballin Murnau für sechs Monate eine neue Kunstgalerie, die durch seine eigene Konzeption dem Standard einer großstädtischen Galerie entsprach.


In schlichtem Weiß gehalten, wurde im Eingangsbereich eine Theke mit zwei Barhockern integriert, die die Leichtigkeit und Modernität der Galerie unterstrichen und so den Galerieraum unmerklich vom Büro teilten.


Auf etwa 200 m2 wurde der Nachlass des Hamburger Maler Jons Dave von Juli bis September 2015 ausgestellt, die durch das weiße kinetische Kunstobjekt Neunmalweiss des Raistinger Künstlers Max Mirlach und die hochglanzpolierten, hochwertigen Plastiken des Bildhaueres Christian Egner aus Ambach am Starnberger See bereichert wurden.


Komplementiert wurde die einmalige Ausstellung durch Lichtobjekte aus Marmor und Stein des Steinbildhauers Mattias Bischoff, die eine gewollt sakrale Wirkung in die Galerie zauberten. Für die Zusammenstellung der Künstler und die Hängung der Bilder waren Cemal und Turgay Amac zuständig.


Da die artgallery murnau Ende des Jahres wieder schließt, gilt es nochmals allen Künstlerfreunden für all ihre liebevolle Unterstützung und allen Kunstliebhabern für ihren geschätzten Besuch herzlichst zu danken.

Fotografie und Einladungskarte : Max Mirlach
Letzte Fotografie : Turgay Amac