Dienstag, 2. Mai 2017

LandArt - Weilheim


Andreas Bejenke
Schönheit & Vergänglichkeit
Fotos und Objekte

Der Landschaftsarchitekt Andreas Bejenke brachte erstmals eine LandArt Ausstellung in die Galerie Kunstforum und begeisterte somit Kunst- und Naturfreunde, die sich mit der Schönheit und Vergänglichkeit der Natur auch in der Kunst beschäftigen. Und dies war genau der richtige Zeitpunkt nach der vergangenen Ausstellung, die sich ganz mit Upcycle Art beschäftigte.


Auf einer Studienreise in Japan hörte er den Ausdruck Wabi-Sabi, das zen-buddhistische, ästhetische Konzept die Natur auch in ihrer unvollkommenen Schönheit wahrzunehmen. Auf Nachfrage was dieser Begriff eigentlich für Japaner heute bedeute, habe man ihm allegorisch geantwortet, dass dabei der Mensch aus dem Schatten heraustreten solle, um die Schönheit im Licht der Natur zu erkennen.


So kam der Landschaftsarchitekt auf die LandArt und versucht mit eigenem Können Kunst in die Natur zu bringen, wobei er achtsam nur das verwendet was lokal vorhanden ist. Er gestaltet und setzt ein Gebilde ins Licht, das er widerum der Naturgewalt aussetzt. So entstand in Erinnerung an einen verstorbenen Freund im nahen Wald eine vergängliche Skulptur, die an Thor Heyerdahls Nachbau des afrikanischen Papyrusbootes Ra erinnert.


Desweiteren gab es Fotografien von Steinskulpturen aus Griechenland zu sehen, die wie große steinerne Disteln mannshoch aufragen und aus denen echte Disteln sternenförmig herauswachsen. Bekannte Weidearten hatte der Künstler zusammengebunden, die herrliche Schlagschatten warfen. Büsche verschiedenster Art mit aufregenden Oberflächen auf kleine Sockel gestellt. Und Fotografien aufgehängt, die schnell vergängliche Glücksgefühle am frühen Morgen einfingen, wie der zart verschwindende Nebel vor dem Sonnenaufgang.


Inspririert überlegte man sich auf dem Heimweg was man eigentlich selbst künstlerisch aus dem Garten zaubern konnte, denn die eigenen ersten Ikebana-Versuche waren ja bereits längst überholt. Für Weilheim kann man sich jetzt nur erhoffen, dass der Idee des ehemaligen Vorsitzenden des Kunstforums Reinhard Giebelhausen die Grünfläche am Gögerl mit LandArt-Skulpturen zu bereichern bald stattgegeben wird. Denn in München startet bereits auf Initiative von Künstlern die Verschönerung eines Stadtparks, der durch Wind und Wetter teilweise verwüstet wurde.

Freitag, 28. April 2017

Mittwoch, 26. April 2017

Studio Rose - Schondorf


29.4. - 1.5. und 6. - 7.5.2017

Eröffnung : Freitag, den 29.4. um 19 Uhr
Einführung : Christian Burchard

Studio Rose
Bahnhofstraße 35
86938 Schondorf am Ammersee

Samstag, 22. April 2017

Porträtmalerei

Porträtausschnitt - Maurice Küsel (2017)

Porträts in Lebensgröße

Wie einst Rembrandt arbeitet der Eresinger Fotograf und Maler Maurice Küsel sehr akribisch und höchst geduldig an Menschenportäts. aus seinem direkten, persönlichen Umfeld. Der aus der Nähe von Düsseldorf stammende Künstler interessiert sich vor allem für die regionale Tradition und Tracht seiner oberbayerischen Wahlheimat nahe dem Ammersee.


So porträtiert er mit Hingabe einheimische Menschen, die eng mit ihrer Heimat verbunden sind. Dabei hält er indirekt deren Lebenseinstellungen, originelle Kleidung in der Freizeit wie auch traditionelle Lebensweisen in Feiertags- und Festtagsstimmung fest. 

In jüngster Zeit hat der Maler sein Format auf reale Lebensgröße umgestellt. Somit kommt die Gestik, Mimik, Körpersprache und damit die innere Haltung des hier porträtieren Blasmusikanten in der Gesamtheit noch authentischer in Erscheinung. Man darf gespannt sein, ob der couragierte Künstler im nächsten Akt nicht gleich die gesamte Blaskapelle in Szene setzen wird, denn ein Ölgemälde in Größe von Rembrandts Nachtwache mit den vielen herausgearbeiteten Feinheiten an der Kleidung wären ihm durchaus zuzutrauen.

Öl auf Leinwand, 85 x 180 cm - Maurice Küsel (2017)

Montag, 17. April 2017

Minimalismus

Lebenszeichen - Thosrten Fuhrmann (2017)

Postkarte und Stempel lautet die Devise des Huglfinger Künstlers und Kurators Thorsten Fuhrmann. In seiner neuen Serie namens Maps geht es um Monogramme, die in der Werbung auch Lettermarks genannt werden. Anders als der eigentliche Schriftsetzer oder Entwickler eines Logotyp setzt der Minimalist hier aber ein künstlerisch-minimales Lebenszeichen von sich. 

Alle Biild- und Werkrechte : Thorsten Fhrmann

Montag, 10. April 2017

Galerie Kunstforum - Weilheim


Werte & Wandel
4.4. - 22.4.2017

Kunstforum Galerie 
Weilheim


Man stelle sich vor es ist Vernissage und alle Kunstwerke sind abgedeckt. Nur so kommt dann die Vernissage auch besser ins Gedächtnis und mit nach Hause, dachte sich die Wessobrunner Künstlerin Renate Hirtl, die sich als Recycle- und LandArt-Künstlerin einen guten Namen im Bereich Kreativität im Oberland mit ihrem höchst originellen Kunsthandwerk fleißig erarbeitet hat.


Somit konnte sich die Künstlerin in ihrer Eröffnungsrede auf ihren eigenen Ansatz vom achtsamen Umgang mit Ressourcen und nachhaltiger Kunst hinweisen, indem sie aus Plastikflaschen und Verpackungsmaterial neue Kunstgegenstände entwickelt, aber auch Gebrauchsgegenstände wie Fackeln, Windlichter und Hauspantoffeln herstellt.

Die neugierigen Besucher wurden dann gebeten jeweils das Ausstellungstück zu enthüllen, das sie von der Verpackungsform her man meisten interessierte. Damit eröffneten also die Vernissagengäste selbst die Vernissage. Diesen interaktiven Ansatz setzt nun die Künstlerin mit dem besonderen Künstlernamen RE-nata (die Wiedergeborene) fort, indem sie regelmäßig Aktionen in der Galerie Kunstforum anbietet. Alle kleinen und großen Gäste ihrer Ausstellung sind herzlich eingeladen unter ihrer Anleitung kleine Kunstwerke aus Alltagsgegenständen herzustellen.

Besonders sehenswert in der Ausstellung ist ein Mobile, das einen Thunfischschwarm darstellt, das die Künstlerin sehr liebevoll und natürlich aus Thunfischkonserven hergestellt hat. Darüberhinaus gibt es auch viele, neue kreative Einfälle der Künstlerin für sich zu entdecken.

Fotografien : Kunstforum Weilheim


Aktionen :

Do. 13.04. 15 Uhr Werkstatt für Kinder und Erwachsene: Ostergeschenke aus Saatgut und Ton
Fr. 21.04 15 Uhr Anfertigung von Seilen aus Stroh-und Heuballenverpackungs-abfall 
(Schnur- und Netzabfälle bitte mitbringen)
Sa.. 22.04 15 Uhr Anfertigung von Seilen (siehe Freitag 21.4.)
ab 19 Uhr Finissage
Ort: Galerie Kunstforum, Obere Stadt 30, 82362 Weilheim

Samstag, 8. April 2017

Stadtmuseum Weilheim


Hommage an die Moderne
8.4. - 14.5.2017

Eröffnung am Sa. 8.4. um 11 Uhr
Beegrüßung : Ragnhild Thieler
Einführung : Dr..Tobias Güthner

Stadtmuseum Weilheim
Marienplatz 1 - 82362 Weilheim

Dienstag, 4. April 2017

Malerei

Zwischen den Seen (140 x 50, zweiteilig) - Katrin Gabriel (2016)

Eine oberbayerische Landschaft zwischen Ammersee und Starnberger See im Frühlingserwachen. Als ob die Riederauer Künstlerin einen besonderen Augenblick aus einem fahrenden Zug mit sehr stimmungsvollen Farben und Farbpigmenten schwungvoll festgehalten hätte, so erinnert man sich selbst damit gerne an ähnlich schöne Veduten. Insbesondere hier an die bevorstehende Eröffnung der neuen Golfsaison mit der Freude auf die vielen schönen Stunden auf dem Fairway, mit Blick auf das freie Gelände und die mächtigen Sandbunker. Das sind wahrlich die besten Aussichten.

Alle Bildrechte : Katrin Gabriel

Samstag, 1. April 2017

Otto Hellmeier Kulturhaus - Raisting







Ein bisschen Blau vom Himmel
Abstrakte Malerei
im Dialog mit Otto Hellmeier 


Vernissage
am Sonntag, 2. April um 15 Uhr 

Ausstellung
von 2. April bis 25. Juni 2017

Otto Hellmeier Kulturhaus
Wielenbacher Str. 13
82399 Raisting

Freitag, 31. März 2017

Ausstellung in München


Auftauchen an einem anderen Ort (II)

Jiang Sanshi  (Taipei) - Tuschemalerei 
Martin Gensbaur (Dießen) - Malerei

1. April bis 14. Juli 2017

Abtei Venio
Döllingerstr.32, München Nymphenburg
zu den Pfortenöffnungszeiten und nach Absprache (080/1795986)

öffentliches Gespräch mit den Künstlern, dem Sinologen Fabian Heubel und 
Finissage am 14. Juli, 19.30 Uhr

Dienstag, 28. März 2017

Galerie Kunstforum


Werte & Wandel
1.4. - 22.4.2017

„Werte & Wandel“ ist das Thema der Wessobrunner Künstlerin RE-nata (R. Hirtl), die bis 22.4. dort Ihre „Dinge aus Abfall“ der Öffentlichkeit präsentiert. Der achtsame Umgang mit Ressourcen ist eines Ihrer Hauptthemen, zu welchem sie auch verschiedene Aktionen anbietet. Außerdem wünscht sich die Künstlerin regen Austausch bezüglich „Werte und Wandel“, auch in der Kunst und lädt diesbezüglich zum Galeriebesuch vor allem an den Freitagen ab 17 Uhr.
Ihre Objekte können geliehen, getauscht und gekauft werden. 

Dienstag, 21. März 2017

Samstag, 18. März 2017

Studio Rose - Schondorf


Three Horsemen of Photography
Die Bezeichnung der Ausstellung der drei Fotografen als Lichtraum und dessen Interpretation als lichter Raum überraschte vor allem die Mitglieder des Kulturvereins Schondorf. Zum ersten Mal trauten sich nämlich drei Künstler nur drei Bilder ins Studio Rose hineinzuhängen, damit der Besucher sich nur mit einem ihrer Werke komplett auseinanderzusetzen hatte.


Zur Vernissage war daher das Publikum angehalten der Laudatio des eloquenten Redners Leopold Ploner gespannter zuzuhören, der in seinem Vortrag über Licht, Wirkung und Wirklichkeit die Bedeutung des Lichts in der Kunst auch physikalisch herausstellte, indem er betonte, dass "das was wir sehen eigentlich nur ein Bruchteil der Wirklichkeit ist, die nun vom jeweiligen Fotokünstler noch eigens interpretiert und überhöht wurde".

Ist das ein reales Foto oder bereits Photoshop fragten sich manche verdutzt. Die Antwort des Uttinger Fotografen Harry Sternberg hierzu war, dass es sich um ein reales Bild ohne irgendwelche optischen Tricks und Täuschungen handelte, aber trotzdem ein farblich-geometrisches und höchst ästhetisches Rätsel blieb.


Reinhard Giebelhausen präsentierte ein Kunstwerk, das wie ein Wärmebild aussah aber wie ein Ölgemälde wirkte. Der Digitalkünstler Jürgen Oliver Blank hingegen stellte ein Schwarzweißbild eines ultramodernen Hochhauses aus, das sinnbildlich wie eine gezündete NASA Rakete in Lichtgeschwindigkeit weiter in den Himmel zu wachsen und den Rahmen zu sprengen drohte. Allesamt sorgten sie für viel Gespächsstoff bei den Vernissagengästen. 


Im Foyer der Ausstellungsräume boten die Fotografen aber den weitgereisten Besuchern dennoch mehrere kleinformatige Bilder, um ihnen einen größeren Überblick ihrer Arbeiten zu bieten. Die interessante Ausstellung, bei dem die einzelnen Künstler auch die Galerieaufsicht haben, ist noch an diesem Wochenende zu sehen.

Donnerstag, 16. März 2017

Kunstverein Murnau


Angelika Böhm-Silberhorn
„wo wir uns wiederfinden“
17.3. - 8.4. 2017

Neue Bilder von Menschen und Kühen
Ausstellung im Kunstverein Murnau 

Vernissage und Einführung von Dr. Hajo Düchting
17.3. 19 Uhr

Galerie am Gabriele-Münter-Platz, Burggraben 4, Murnau
Öffnungszeiten Mittwoch bis Freitag von 15-18 Uhr
Samstag von 11 – 15 Uhr

Sonntag, 12. März 2017

Kunstwerk des Monats - Berg


Kunstwerk des Monats März

Katharina von Bora Haus
Fischackerweg 10, 82335 Berg

Im März zeigt die Künstlerin Aloisia Fischer aus Murnau ein Bild aus der Serie „Felder“.

Aloisia Fischer wurde 1952 in München geboren. Nach einer Holzbildhauerlehre studierte sie an der Akademie der Bildenden Künste in München Kunsterziehung bei Heribert Sturm und Bildhauerei bei Eduardo Paolozzi. Ihre eigene „bildhauerische“ Arbeit entsteht auf dem Papier und selten auch auf der Leinwand, mit breitem Pinsel und doch in filigranen Linien. Die Bilder von Aloisia Fischer sind Zeichnung und Malerei zugleich, sie sind aber nicht zweidimensional zu lesen: Sie verweisen auf den Raum, der sie umgibt, und den Raum, der hinter ihnen liegt. Aloisia Fischer sucht den freien Raum in der Verdichtung der Materie und in der Dichtheit des Lebens. Diese Suche führt sie unweigerlich in die Abstraktion und weitestgehende Reduktion. Die Künstlerin interessiert sich für den großen Zusammenhang Leben und für seine zeitweiligen, in kontinuierlicher Veränderung begriffenen Zusammenhänge, die sie immer wieder aufs Neue in kleinen und kleinsten Ausschnitten darstellt. Sie sagt: „Mit jedem Bild erklärt sich mir ein Stück Welt.“ In Berg stellt sie das in Mischtechnik auf Papier entstandene Bild „Feld der Eingebung“ aus.

Donnerstag, 9. März 2017

Mittwoch, 8. März 2017

Offenes Atelier - Etting









Papierschöpfungen
11./12.3.
18./19.3.

Karin Karrenbauer-Müller

Erleben Sie das Entstehen
kunstvoll handgeschöpfter Papiere

Öffnungzeiten
Sa 14 - 19 Uhr
So 11 - 18 Uhr

Otostraße 22
82398 Etting



Dienstag, 7. März 2017

Samstag, 4. März 2017

Stadtmuseum Weilheim


Gruppenausstellung

(Drehbewegung, Eigenbewegung, Fortbewegung, Handbewegung, Kontobewegung,
Kreisbewegung, Luftbewegung, Pendelbewegung, Schaukelbewegung, Schein –
bewegung, Schlingerbewegung, Schwenkbewegung, Wellenbewegung Abwärtsbewegung,Aufwärtsbewegung, Armbewegung, Augenbewegung u.a.)

Eröffnung: 4.3., 11 Uhr, Begrüßung: Kulturreferentin Ragnhild Thieler
Einführung: Andreas Bretting, Journalist

Mittwoch, 1. März 2017

Farbdruck

opposites & dialogues - Thorsten Fuhrmann (2017)

Jeweils zwei Blätter werden eingefärbt und aufeinander gepresst. Dadurch entstehen Monotypien, die der Huglfinger Künstler Thorsten Fuhrmann weiterbearbeitet. Bislang entstanden drei Farbdruckpaare durch Planung und System sowie Zufall und Intuition.

Alle Bild- und Werkrechte : Thorsten Fuhrmann