Mittwoch, 29. Oktober 2014

Skulpturen im Park - Diessen

Isis - Leonhard Schlögel

nur noch bis Freitag, 
den 31.10.2014
zu besichtigen im

Schacky-Park Dießen
Di – Fr 10-19 Uhr

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Poesie der Schilder - Renata Hirtl

Stein vom Herzen - Renata Hirtl (2014)
"Ich beschäftige mich viel mit Symbolen und Zeichensprache, so lag es für mich nahe meine Grundüberzeugung durch die Schilder auszudrücken. Wenn die Naturliebe Vorrecht bekommt ist Achtung angesagt! Mir würde ein Stein vom Herzen fallen."
- Renata Hirtl

Rechte der Werkabbildung : Renata Hirtl

Dienstag, 21. Oktober 2014

Poesie der Schilder - Marinus Wirtl

Thank you for travelling with deutsche Bahn

Der Peitinger Bildhauer Marinus Wirtl hat die aktuelle Lage der Bahn bereits im März künstlerisch vorweggenommen. Seiner kreativen Skulptur aus einem neuzusammengesetzten Verkehrsschild, das allegorisch ein interessant-rätselhaftes Geduldspiel darstellt, fügte der Künstler zwei Leuchtstoffröhren als angedeutete Schienen hinzu. So guckt man also als Betrachter von "Thank you for travelling with deutsche Bahn" verblüfft in die Röhre und assoziiert mit den Formen verschiedene Weichenstellungen. Mit seiner recht eigenwilligen Recycle Art schuf der Künstler eine neuartige 23 x 116 cm große Designerwandleuchte, die ein wahrer Blickfang ist.

Rechte der Werkabbildung : Marinus Wirtl

Sonntag, 19. Oktober 2014

Atelier 5B - Schondorf



Ausstellung
25.10.-16.11. jeweils SA+SO 15-18 Uhr
 
St.-Jakob´s Bergerl 2, Schondorf am Ammersee
gegenüber Dampfersteg

Sehr geehrte Kunstfreunde,

wir laden Sie hiermit herzlich zu unserer Ausstellung im ATELIER 5B an der Schondorfer Seepromenade ein.

Keine Jury, keine Gebühr, keine Rückgabe, Dokumentation an alle Teilnehmer“ sind die Prinzipien der Mailart. 
„Ein für jeden offenes Netz, in dem auf dem Postweg ...Kunstwerke an andere Mailart-Künstler oder zu 
Mailart-Ausstellungen gesandt werden.“ (Bernhard Zilling).

In diesem offenen Netz sind Cristina und Jürgen Oliver Blank und Thorsten Fuhrmann seit Jahren aktiv; sowohl als teilnehmende Künstler als auch als Organisatoren eigener Mailart-Projekte wie „Traces/Spuren“ oder „Arbeitswelten“.

In dieser Ausstellung öffnen sie die Türen zu einem kreativen Kosmos einer nicht-kommerziellen Kunstszene, die den Galerie- und Kunstmarkt weitgehend unterläuft, und zeigen spannende Schätze aus ihren Archiven.

Wir freuen uns über Ihren Besuch.

Weitere Informationen zu unseren Veranstaltungen, 
sowie einen Anfahrtsplan finden Sie auf unserer Homepage:

Samstag, 18. Oktober 2014

Stadtmuseum Weilheim

>>Behausungen<< - Bilder von Christian Bolley, Installation von Thorsten Fuhrmann

Behausungen 
18.10. - 23.11.2014

Eröffnungsrede der Gemeinschaftsausstellung
des Kunstforum Weilheim e.V.
von Reinhard Giebelhausen

„Behausungen“ . Dieses Thema hat ja so seine Tücken:
Hauste ich zB. in einer Höhle, so wäre dies nicht mein Haus, es bliebe eine Höhle.
Ich könnte in meiner Höhle auch wohnen, es bliebe allerdings ebenso eine Höhle, 
nicht etwa eine Wohnung.
Hauste ich jedoch in einer Wohnung, so würde daraus noch lange kein Haus.
Wohnte ich in einem Haus, so wäre es trotzdem keine Wohnung.

Hauste ich mit meiner Familie in einer Höhle, so wären wir richtigerweise Höhlen-Behauser.
Wohnten wir dort, so könnte man uns tatsächlich Höhlen-Bewohner nennen.
Hausten wir andererseits in einer Wohnung, so wären wir Wohnungs-Behauser.
Wohnungs-Bewohner wären wir, wohnten wir in dieser Wohnung.
Wohnten wir dagegen in einem Haus, so wären wir natürlich Haus-Bewohner.
Hausten wir dort, so müsste man uns Haus-Behauser nennen.

Man merkt, es ist nicht ganz einfach, sich mit seiner jeweiligen Behausung
bzgl. eines gegenseitigen Allgemeinstatus zu einigen.

Wie wichtig das jedoch ist, erfahren wir schon in früher Schulzeit:
Die täglichen Hausaufgaben muß natürlich nur derjenige erledigen, der
tatsächlich ein Haus bewohnt – bzw. ggf. behaust.
Von einem Höhlen-Bewohner, ebenso zB. von einem Zelt- oder Wohnungs-
Bewohner kann nicht verlangt werden, dass dieser Hausaufgaben macht.
Da muß schon differenziert werden:
„Eure Mathematik-Höhlenaufgabe für morgen im Buch Seite 47, Absatz 3 …....
Ein problembewußter Lehrer wird also einfach ........
Behausungsaufgaben aufgeben ! ;-)

*

Doch nicht nur Lehrer und Schüler sind heutzutage von diesem Problem betroffen :
Klingelt an meiner Höhle ein Hausierer, sage ich dem :
„Guter Mann, Sie sind hier völlig falsch, versuchen Sie es doch bei meinem
Nachbarn in dem Haus dort drüben,... ich gebe nur Höhlenierern !
Oder holen Sie sich auf der Gemeinde einen Behaus-Schein …... Behausungs-
Schein …..... Behausier-Schein …...... Behausungenier-Schein …..... :-)

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Poesie der Schilder - Beate Oehmann

... sprach die Sphinx - Beate Oehmann (2014)

"Allerdings sprach die Sphinx, dreh das Dings mehr nach links und dann gings."
- Beate Oehmann

Rechte der Werkabbildung : Beate Oehmann

Dienstag, 14. Oktober 2014

Poesie der Schilder - Ilka Niederfeld

Face to Face - Ilka Niederfeld (2014)

"Die Schilder standen da - ich schaute sie sehr lange und immer wieder fragend an, bis sie mich irgendwann angeschaut haben."
- Ilka Niederfeld

Rechte der Werkabbildung: Ilka Niederfeld

Montag, 13. Oktober 2014

Poesie der Schilder - HeideKarin Konwalinka

Park & Kiss - HeideKarin Konwalinka (2014)

"Ein buntes, neues Verkehrsschild, das in allen romantischen Ländern gebraucht werden könnte, wo das Küssen unter dem Regenbogen noch Glück bringt."
- HeideKarin Konwalinka

Rechte der Werkabbildung: HeideKarin Konwalinka

Samstag, 11. Oktober 2014

Poesie der Schilder - Alexander Kowarzyk

Vorfahrt für Ältere - Alexander Kowarzyk (2014)

"Mal eine Bildidee auf ein Verkehrszeichen zu übertragen hat mich echt gereizt. Ich war gespannt und überrascht zugleich. Meine fertigen Schilder hätte ich am liebsten gleich dem öffentlichen Verkehr zugänglich gemacht - hab mich dann doch nicht getraut. Schade !"
- Alexander Kowarzyk 

Rechte der Werkabbildung : Alexander Kowarzyk

Freitag, 10. Oktober 2014

Poesie der Schilder - Thorsten Fuhrmann

Umleitung - Thorsten Fuhrmann (2014)

"Grundprinzip meiner Arbeiten ist die Umwandlung eines stabilen Objekts mit eindeutiger Information oder Zeichen bzw. Handlungsanweisung (Verkehrszeichen : Ortsangabe, Richtungspfeil, Umleitung) in ein poetisches, tw. fragiles oder bewegliches Werk, das Raum für Assoziationen lässt."
Rechte der Werkabbildung : Thorsten Fuhrmann

Donnerstag, 9. Oktober 2014

ausstellwerk Huglfing


von
Orbit & Sieben

10.10. -2.11.2014
Bahnhof Huglfing 

 Finnisage am 2.11.2014 ab 14:00 Uhr
  Mit Zerschneiden der Folie und Übergabe der Logos/Bilder an die Sponsoren
Livemusik : Absicht

Das Künstlerduo Orbit&Sieben zeigt ab 10.10.2014 die Ausstellung „Bubbles & Drops“ im ausstellwerk Huglfing. Eine 5 Meter hohe Gießkannenskulptur steht auf dem Dach des ehemaligen Stellwerks am Bahnhof Huglfing, der Flachbau selbst wird zum begehbaren Sockel.  „Bubbles & Drops“, steht für eine 3 wöchige Arbeitsperformance / Ausstellung, die sich, ausgehend vom ausstellwerk Huglfing e.V.  mit dem ermöglichen und pflegen von Kunst und Kunsträumen auseinandersetzt.

Uns interessiert der starke Kontrast zwischen Geschwindigkeit und Oberfläche einerseits, und Konzentration und Hingabe andererseits. Mit dem Bahnhof Huglfing und dem Ausstellungsraum im alten Stellwerk treffen diese Gegensätze auf wunderbare Weise aufeinander.“ 
- Raphael Grotthuss, Orbit&Sieben

Vom 10.10. -3.11.2014 arbeiten die Künstler Tobias Ollert und Raphael Grotthus an Werktagen im Ausstellwerk.
( Mo. bis Fr. von 09:00-16:00 Uhr -- Besuch ist willkommen ! )
Ausstellung und Artefakte der Arbeitsperformance können am Wochenende besichtigt werden. 
(Sa. und So. von 14.00 bis 17:00 Uhr )

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Ausstellung in München

Label-Serie, Zeichnung mit Tusche - Aloisia Fischer (2013/2014)

‚Pilgrims of Sound’ 
Präsentation der Realtime CD-Serie
(Wolfgang Obrecht und Udo Schindler)

mit Ausstellung von 
Aloisia Fischer

10.10. - 12.10.2014

arToxin Galerie
Kirchenstraße 23
81675 München

Dienstag, 7. Oktober 2014

Poesie der Schilder - Wolf Schindler

Rosenpark - Wolf Schindler (2014)

"Die strikte Eindeutigkeit und Verordnungswucht, die die Schilder für sich in Anspruch nehmen, ist die Herausforderung. Vielleicht will ich ihnen zeigen, dass es auch anders geht. Die unbekannte Geschichte, die sie von irgendeiner Straßenecke mitbringen, jahrzehntelang den Blicken, der Sonne, Frost und Sturm ausgesetzt, macht mich nachdenklich. Eine Momentaufnahme. Morgen schon Geschichte. Ein rätselhaft-surreal anmutendes Geschehen, das unsere Kultur, unsere Zeit, der Verkehr hervorbringt. Wie wird es weitergehen ?"

Rechte der Werkabbildung : Wolf Schindler


Montag, 6. Oktober 2014

Poesie der Schilder - Reinhard Giebelhausen

Stille Post - Reinhard Giebelhausen (2014)

"Lösen wir sie auf, die harte Dominanz unserer stabilen, metallenen, farbintensiven, immer und überall präsenten Zeichen und Schilder, die uns auf Schritt und Tritt zeigen, wo´s lang geht, die verbieten und gebieten, informieren und beschränken, locken wir die anderen Seiten heraus, die weichen, die sinnlichen und die unsinnlichen."
- Reinhard Giebelhausen

Rechte der Werkabbildung : Reinhard Giebelhausen

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Kunstforum Weilheim - Katalog



Die Poesie der Schilder
Kunstkatalog




Mit ausgelassener Heiterkeit und unter großem Applaus wurde gestern der Katalog des Kunstforum Weilheim zur Ausstellung "Poesie der Schilder" vorgestellt, die durch den Weilheimer Kunstmäzen Herrn Bremicker unterstützt wurde. Im Beisein der Stadträtinnen Frau Thieler und Frau Holeczek und vor den Fotografien von Max Lohr stellte der Vorsitzende des Kunstforum Weilheim Reinhard Giebelhausen und der Ideengeber des Kunstprojekts Wolf Schindler mit Freude das gelungene Ergebnis ihrer Kunstaktion der Öffentlichkeit vor.


Entstanden ist ein wunderschöner, kleiner Kunstkatalog mit allen Werken der Weilheimer Künstler, der zudem noch eine kleine Bonus-CD beinhaltet. In einem Kurzfilm hat der Peissenberger Videokünstler und Maler Wojciech Bielawski die Produktion von Autoschildern bei der Firma Bremicker dokumentiert, mit Herrn Wolf Schindler vertont und mit der Kunstausstellung verbunden. Dieses achtminütige Video wurde bei der Vorstellung im Stadtmuseum dem Publikum mehrfach gezeigt. In Zusammenarbeit mit Künstlern erhielt die Firma Bremiker somit ein wertvolles Unternehmensvideo, das auch auf der eigenen Firmenwebseite veröffentlicht werden soll. Ein gelungenes Beispiel einer sog. Win-win-Partnerschaft zwischen der Wirtschaft und dem Kunstforum Weilheim, die auch mit anderen Unternehmen weiter fortgesetzt werden sollte.


Der Katalog "Poesie der Schilder" ist für einen geringen Preis im Weilheimer Stadtmuseum erhältlich.

Dienstag, 30. September 2014

Herbstausstellung Tusculum - Murnau


Herbstausstellung

4. / 5. / 12. / 13.10.2014
14 - 18 Uhr

Kohlgruber Strasse 20
82418 Murnau

Sonntag, 28. September 2014

Urlaubsfotografie - Meran

Schloss Trautmannsdorf  vor dem Alpenpanorama, mit Blick auf Dorf Tirol im Hintergrund
 
Im Herbst lädt Meran zu herrlichen Wanderungen an den sog. Waalwegen, den Bewässerungswegen, oder am 90 km langen, teils alpinen Meraner Höhenweg ein, wobei man als Wanderer stets angehalten ist Aufnahmen der wunderbaren Veduten einzufangen. Hat man jedoch das erste Bild geschossen, so erkennt man gleich, dass man vom selben Standpunkt aus mit unterschiedlichen Bildausschnitten weitere Motive abbilden kann. So zoomt man z.Bsp. Schloss Trautmannsdorf noch näher heran.
 
Die ehemalige Burg Neuberg mit den Erweiterungungen, heute Schloss Trautmannsdorf
 
Setzt sodann mit dem Normalobjektiv die Gärten von Schloss Trautmannsdorf, dem Botanischen Garten, das im Jahr 2001 eröffnet wurde, in den Vordergrund, die man auf dem romantischen Sissi Weg oder durch die Winkelgasse lustwandelnd am östlichen Ortsrand von Meran bequem zu Fuß erreichen kann.
 
Die Gärten von Schloss Trautmannsdorf
 
Hat man sich mit dem Kameraobjektiv abgeplagt kommt man aber zur Erkenntnis, das man die großartige Landschaft eigentlich nur im größten Weitwinkel abbilden sollte, wie es das Land Südtirol zur Zeit auch in ihrer Tourismuswerbung betreibt. Mit einer einzigen, hochauflösenden XXL-Digitalaufnahme kann man die Weite der Landschaft einfangen, die man dann mit dem Computer in verschiedene Formate und Bilder aufteilen kann. Man erhält sozusagen gleich ein 4 in 1 Bild, verabschiedet sich von Postkartenaufnahmen, spart enorm viel Zeit beim Fotografieren und kann sich mehr aufs Wandern und dabei auf die eigene Wahrnehmung und auf das Sammeln von persönlichen Eindrücken konzentrieren.
 
Schloss Trautmannsdorf, eingebettet in einer traumhaften Alpenkulisse
 
Bleibt nur noch zu sagen, dass das XXL-Foto von der luftigen Aussichtsplattform im Botanischen Garten des Schlosses Trautmannsdorf aus gemacht wurde. Bild 1 und Bild 3 wären reine Postkartenaufnahmen, Bild 4 hingegen ist eine Aufnahme für ein Posterformat.

( Bilder zum Vergrößern bitte anklicken ! )

Freitag, 26. September 2014

Kunst im Park - Diessen



bis zum 31.10.2014
Schacky-Park Dießen
Di – So 10-19 Uhr

Parkbesuch
von



Der aus Oberbayern stammende Künstler Leonhard Schlögel steht seit 20 Jahren mit dem toskanischen Ort Pietrasanta in Verbindung. Kein Wunder, denn dort befindet sich das hauptsächliche Material für seine Arbeiten. Seit 2010 arbeitet er im Klostergut Wessobrunn. Auffallend an den figurativen Werken sind die überwiegend sehr schlanken Formen, die sparsam strukturiert sind. So ragt eine der Figuren, Scala genannt, in schmaler Säulenform 3,65 m hinauf, an deren Spitze fünf Stufen herausgebildet sind, was ihr den treffenden Namen gab.

Leonhard Schlögel neben Scala

Im sehr weitläufigen Schacky-Park kann man jetzt also eine Skulpturen-Wanderung machen. „Weil meine Arbeiten in keine Handtasche passen, habe ich keine Bedenken, dass sie mitgenommen werden,“ meinte der Künstler während der Eröffnungsmatinee.


Cherub

Bald nach Eintritt in den Park begrüßt den Besucher Isis, in ausnahmsweise massigem Format: ein überdimensionierter sphinxähnlicher Kopf, rückseitig stark ausladend; er ruht auf einem etwa 2,50 m hohen angerosteten Eisenquader aus. Wie der Künstler bei der Vernissage erzählte, stand Isis 10 Jahre an der Via Aurelia, der Stein von der Zeit patiniert. Sodann kann man die Skulpturen "Phoenix" und "Die Reise" bewundern.

Die Reise
Für die Eröffnungsmatinee mußte man eine kleine Wanderung durch den idyllischen Schacky Park am kleinen Weiher vorbei zurücklegen, denn sie fand im fernöstlich anmutenden Teehaus statt, wo der Steinbildhauer auch kleinere Werke ausstellt.


Beeindruckend ist die ineinanderliegende, zweiteilige Skulptur amo aus nero Merquenio, denn sie steht mit ihrer rundlichen Form im Kontrast zu den teilweise spitz wirkenden Skulpturen aus weissem Laaser Marmor.

amo
Interessiert waren die Besucher auch daran wie einige Skulpturen im Park ausgerichtet waren, denn manche Arbeiten sind nach dem Sonnenhöchststand oder an markanten Landschaftspunkten ausgerichtet.

Besucherin neben blue moment
Schlögels Figuren werden wohl eine Weile bleiben, denn es war viel Kraftaufwand und technisches Gerät nötig und ein Jahr Planung.

Dienstag, 23. September 2014

Collage

Joachim Giebelhausen (2013)
Außergewöhnliche Geschichten vermag der Autor Joachim Giebelhausen nicht nur als Mitglied des Landsberger Autorenkreises zu erzählen. Als Künstler zaubert er mit seinen fantasievollen Collagen utopisch-skurrile Bühnenbilder auf Leinwände. Hier scheint er Jules Verne´s "Reise zum Mittelpunkt der Erde" zu inszenieren, in dem Modezar Karl Lagerfeld als Hauptdarsteller mit seinem Zeppelin-Ballon in die wilde und geheimnisvolle Vulkanlandschaft Islands hinabfährt.

Auch als Autor überzeugt Joachim Giebelhausen mit seinen Geschichten und hat bereits neben seinen zweiundzwanzig Fotofachbüchern auch vier heitere, satirische Bücher mit den Titeln "Collagen. Spiele mit Worten und Bildern" (2012), "Capriccios – Satiren, Parodien, Utopien" (2011), "Auf der Guillotine ist das Telefonieren mit Handy verboten !" (2008) und "Neues aus Brimborium. „Poetische Zoologie" (2008) veröffentlicht.


Alle Bildrechte : Joachim Giebelhausen

Montag, 22. September 2014

art.grafie

Auf Dich, Störtebeker - Reinhard Giebelhausen (2014)
Das der Weilheimer Fotograf und DigiArt-Künstler Reinhard Giebelhausen zugleich auch Bootsbauer ist dürfte einigen Kunstkennern bekannt sein, denn in einigen seiner Ausstellungen der vergangenen Jahre hatte der Künstler seine unverkennbaren Bilder mit übereinandergeschichteten Segelmotiven gezeigt. Auch in seinem neuen Kunstwerk kommt seine typisch angelegte Dreiecksgeometrie nun aber massiver zum Ausdruck. Wie in einem eingefrorenen Traumbild sieht man Masten, Segel und Verstrebungen eingetaucht in Pastellfarben. Das Bild weckt somit Erinnerungen an Störtebeker, als ob man mit ihm mitgesegelt ist und dem Bildtitel nach auch an Bord mitgefeiert hat.

Sehr sehenswert ist die neugestaltete Website des Künstlers :


Samstag, 20. September 2014

Kunstverein Murnau e.V. "Die Tür"

(c) Kunstverein Murnau e.V. Die Tür
Der schöne Schein
Gemeinschaftsausstellung
19.9. - 4.10.2014
 
"Die Wertschätzung, die einer in der Gesellschaft erfährt, lässt sich mitunter auf eine einfach Formel reduzieren, und die lautet: Viel Geld gleich hohe Wertschätzung - wenig Geld gleich geringe Wertschätzung. Einzig beim Künstler, und eventuell noch beim Feuerwehrmann, kann das anders sein. Dem Künstler verzeiht man manchmal seine Geldlosigkeit. Ja, ein Maler mit Geld setzt sich dem Verdacht aus, er sei käuflich, seine Kunst nichts als Kommerz. Kunst hat brotlos zu sein, um wahre Kunst zu sein. Das hat freilich nichts mit den Preisen für ein Kunstwerk zu tun. Auch das Bild eines brotlosen Künstlers darf ruhig teuer sein, ja es sollte sogar teuer sein, denn sonst setzt sich der Künstler dem Verdacht aus, er produziere seine Kunst nur, um zu verkaufen.  Der Menschenbeobachter Wilhelm Busch hat das schon ganz richtig gesehen, als er schrieb :  ... "

weiterzulesen auf :

Kunstverein Murnau e.V. Die Tür
Galerie am Gabriele-Münter-Platz
Burggraben 4
82418 Murnau

Freitag, 19. September 2014

Malerei - HeideKarin Konwalinka

Morgennebel - HeideKarin Konwalinka (2014)
Mit ihrem großformatigen Bild "Morgennebel" öffnet uns die Malerin HeideKarin Konwalinka ein Fenster und gewährt uns einen frühherbstlichen Blick in den Garten. Sie hält die positive Stimmung fest wie sich der morgentliche Nebel langsam verzieht und die Blumen- und Blütenpracht freigibt.

Wegen der Größe wirkt das Gemälde wie ein opulentes Bühnenbild, ist zugleich schwungvoll-dynamisch gestaltet und läßt das Auge des Betrachters wandern. Der farbenfrohe Garten strahlt förmlich in den Raum und schafft so eine natürliche Atmosphäre, so dass das Bild imstande ist mehrere Zimmerpflanzen zu ersetzen. Eine farbliche Aufwertung für jeden Salon.

Donnerstag, 18. September 2014

Zaubernacht Weilheim


Skulpturen & Zaubernacht
19.9.2014
10 - 23 Uhr

Am 19. September liegt ein Zauber über der Stadt, denn zur 1. Zaubernacht in Weilheim zeigt der Steinbildhauer Leonhard Schlögel eine seiner spannendsten Sklupturen bei Lichterspuk und Funkenflug.

MILAN Showroom
Admiral-Hipper-Str. 21
82362 Weilheim

Montag, 15. September 2014

Panoramafotografie

Limone sul Garda - Maurice Küsel (2014)
Zum Ausklang der offiziellen Sommerferien eine herrliche Panoramafotografie vom Gardasee, die der Eresinger Fotograf und Maler Maurice Küsel aus 10 einzelnen, hochformatigen Aufnahmen zusammengesetzt hat. Vom Standpunkt "Limonaia del Castèl" oberhalb der Stadt Limone sul Garda, wo es zahlreiche Zitronen- und Orangenbäume gibt, genießt man einen wunderschönen Ausblick über den Gardasee.

( Für eine bessere Ansicht bitte Panoramabild anklicken ! )

Bildrechte : Maurice Küsel

Donnerstag, 11. September 2014

Kunstfenster Diessen

Das Kunstfenster ist wieder offen :

"Rotonda", Öl/Lwd., 54 cm x 65 cm - Martin Gensbaur (2014)

bitte nicht zu schnell vorbeifahren !

Martin Gensbaur
Hofmark 13
86911 Diessen am Ammersee

Mittwoch, 10. September 2014

Die Raistinger Künstlerin - Anke Seitz

Die Entstehung der Menschheit - Anke Seitz (2014)

Die Malerin Anke Seitz ist bekannt für ihre wöchentlich stattfinden Porträt- und Aktmalereien, die sie im Kreise von Künstlerfreunden bei sich in Raisting abhält. Zur Gemeinschaftsausstellung des Raistinger Künstler Stammtisch überraschte sie das Publikum mit einem großformatigen, bunt angelegten Bild, das den Übergang von der Affengesellschaft in die Menschheit mit einer ironischen Heiterkeit aufzeigt. 

Mit der Aufgabe des Lebens in der Baumkrone und dem damit einhergehenden aufrechten Gang  scheint gleichzeitig die aufstrebende Architekturgeschichte vorgeschrieben worden zu sein. Die Bäume wirken zurückgedrängt, als Mensch sitzt man lieber bequem unter dem Sonnenschirm. Während einerseits die Affen noch ein familiäres Zusammengehörigkeitsgefühl bekunden, indem sie sich zunächst in den Armen liegen, um sich mit fortschreitender Entwicklung zumindest noch mit den Armen gegenseitig einhaken, so sieht man beim Menschwerden eine fortlaufende Individualisierung bis hin zum Egoisten, der sich nun verschränkt und sich so nur auf den eigenen Spaß und Genuß konzentriert. Im diametralen Gegensatz zu der Affenfamilie setzt man aus Bequemlichkeit sogar die eigenen Kleinkinder sich selbst aus. Aus dem einstigen Geben ist ein Sich-Nehmen geworden, sodass man nicht mehr weiß wen man hier eigentlich als Affen bezeichnen soll. Oder bedeutet die farbliche Spiegelung, dass der Mensch gar Affe geblieben ist ? Eine sehr individuelle, künstlerische Interpretation des Sozialdarwinismus, die den Wandel vom Affen zum Menschen und zurück in einem einzigen Bild einfängt.

Samstag, 6. September 2014

Atelierbesuch - Leonhard Schlögel

Der Steinbildhauer


 

In seinem Atelier im Wessobrunner Klostergut besuchten wir den Steinbildhauer Leonhard Schlögel und durften ihm bei seiner künstlerischen Arbeit am edlen Laaser Marmor über die Schulter schauen. Der sehr harte, wetterbeständige und schneeweiße Marmor kommt aus dem Vinschgau und wurde nach der Stadt Laas in Südtirol benannt und ist schon seit der Römischen Antike bekannt.

Leonhard Schlögel in seinem Atelier
Vor zwanzig Jahren entschied sich Leonhard Schlögel, der eigentlich aus dem Maschinenbau kommt, bei einer Indienreise, wo er von Steinmetzen bei der Arbeit zusah und mithelfen durfte, sich nach seiner Rükkehr ganz der Steinbildhauerei zu widmen. So zog er zuerst in die Toskana nach Pietrasanta in die Nähe von Carrara, um den richtigen Umgang mit dem weltbekannten Marmor zu erlernen. Zunächst versuchte er sich an einem kleinen Holzfundstück, das er angespült am Strand fand, um es organisch in Marmor umzusetzen. So entstand die wunderschöne, zeitlose Skluptur "Die Reise", die er gleich in mehreren Ausführungen, Farben und Marmorarten realisierte.
Die Reise - Leonhard Schlögel (2013)
Auf einer späteren Griechenlandreise befasste sich der Künstler intensiv mit Stelen, die er an der Landschaft ausrichtete und sie so in die Umgebung einfügte. So entstand sein Incastro Projekt, wobei er sich nun mit verschiedenförmigen Stelen beschäftigt, die wir bewundern konnten. Bei manchen Stelen verbindet der Künstler ästhetisch Form mit Funktion, denn sie sind in Bezug auf den Sonnenhöchststand an einem bestimmten Zeitpunkt zu einem gegebenen Ort eingerichtet. Die kleineren Stelen ähneln Vögeln, wie stilisierten Eulen und Falken. Auf andere Stelen setzt der Künstler eine geometrische Figur. Angefangen hat er mit Würfel, Kugel und Ei und ist nun bei einer Treppenform angelangt, die er als Wessobrunner Idee an Tassilos Traum anlehnt.


Uns interessierte auch eine grünliche Skulptur, die zwar einem Nilpferdchen ähnelte aber mit seinen kleinen Hörnchen und markanten Zeichnungen eher einem außerirdischen Wesen gleichkam.


Zu unserer Verblüffung zeigte uns der Künstler die natürliche Vorlage nach der er die Skulptur vergrößert dargestellt hatte. Es handelte sich nämlich um den Südafrikanischen Rüsselkäfer, dessen Kopf er in Stein gehauen hatte. Wie gut, dass der Käfer in Wirklichkeit doch so klein ist.