Montag, 22. September 2014

art.grafie

Auf Dich, Störtebeker - Reinhard Giebelhausen (2014)
Das der Weilheimer Fotograf und DigiArt-Künstler Reinhard Giebelhausen zugleich auch Bootsbauer ist dürfte einigen Kunstkennern bekannt sein, denn in einigen seiner Ausstellungen der vergangenen Jahre hatte der Künstler seine unverkennbaren Bilder mit übereinandergeschichteten Segelmotiven gezeigt. Auch in seinem neuen Kunstwerk kommt seine typisch angelegte Dreiecksgeometrie nun aber massiver zum Ausdruck. Wie in einem eingefrorenen Traumbild sieht man Masten, Segel und Verstrebungen eingetaucht in Pastellfarben. Das Bild weckt somit Erinnerungen an Störtebeker, als ob man mit ihm mitgesegelt ist und dem Bildtitel nach auch an Bord mitgefeiert hat.

Sehr sehenswert ist die neugestaltete Website des Künstlers :


Samstag, 20. September 2014

Kunstverein Murnau e.V. "Die Tür"

(c) Kunstverein Murnau e.V. Die Tür
Der schöne Schein
Gemeinschaftsausstellung
19.9. - 4.10.2014
 
"Die Wertschätzung, die einer in der Gesellschaft erfährt, lässt sich mitunter auf eine einfach Formel reduzieren, und die lautet: Viel Geld gleich hohe Wertschätzung - wenig Geld gleich geringe Wertschätzung. Einzig beim Künstler, und eventuell noch beim Feuerwehrmann, kann das anders sein. Dem Künstler verzeiht man manchmal seine Geldlosigkeit. Ja, ein Maler mit Geld setzt sich dem Verdacht aus, er sei käuflich, seine Kunst nichts als Kommerz. Kunst hat brotlos zu sein, um wahre Kunst zu sein. Das hat freilich nichts mit den Preisen für ein Kunstwerk zu tun. Auch das Bild eines brotlosen Künstlers darf ruhig teuer sein, ja es sollte sogar teuer sein, denn sonst setzt sich der Künstler dem Verdacht aus, er produziere seine Kunst nur, um zu verkaufen.  Der Menschenbeobachter Wilhelm Busch hat das schon ganz richtig gesehen, als er schrieb :  ... "

weiterzulesen auf :

Kunstverein Murnau e.V. Die Tür
Galerie am Gabriele-Münter-Platz
Burggraben 4
82418 Murnau

Freitag, 19. September 2014

Malerei - HeideKarin Konwalinka

Morgennebel - HeideKarin Konwalinka (2014)
Mit ihrem großformatigen Bild "Morgennebel" öffnet uns die Malerin HeideKarin Konwalinka ein Fenster und gewährt uns einen frühherbstlichen Blick in den Garten. Sie hält die positive Stimmung fest wie sich der morgentliche Nebel langsam verzieht und die Blumen- und Blütenpracht freigibt.

Wegen der Größe wirkt das Gemälde wie ein opulentes Bühnenbild, ist zugleich schwungvoll-dynamisch gestaltet und läßt das Auge des Betrachters wandern. Der farbenfrohe Garten strahlt förmlich in den Raum und schafft so eine natürliche Atmosphäre, so dass das Bild imstande ist mehrere Zimmerpflanzen zu ersetzen. Eine farbliche Aufwertung für jeden Salon.

Donnerstag, 18. September 2014

Zaubernacht Weilheim


Skulpturen & Zaubernacht
19.9.2014
10 - 23 Uhr

Am 19. September liegt ein Zauber über der Stadt, denn zur 1. Zaubernacht in Weilheim zeigt der Steinbildhauer Leonhard Schlögel eine seiner spannendsten Sklupturen bei Lichterspuk und Funkenflug.

MILAN Showroom
Admiral-Hipper-Str. 21
82362 Weilheim

Montag, 15. September 2014

Panoramafotografie

Limone sul Garda - Maurice Küsel (2014)
Zum Ausklang der offiziellen Sommerferien eine herrliche Panoramafotografie vom Gardasee, die der Eresinger Fotograf und Maler Maurice Küsel aus 10 einzelnen, hochformatigen Aufnahmen zusammengesetzt hat. Vom Standpunkt "Limonaia del Castèl" oberhalb der Stadt Limone sul Garda, wo es zahlreiche Zitronen- und Orangenbäume gibt, genießt man einen wunderschönen Ausblick über den Gardasee.

( Für eine bessere Ansicht bitte Panoramabild anklicken ! )

Bildrechte : Maurice Küsel

Donnerstag, 11. September 2014

Kunstfenster Diessen

Das Kunstfenster ist wieder offen :

"Rotonda", Öl/Lwd., 54 cm x 65 cm - Martin Gensbaur (2014)

bitte nicht zu schnell vorbeifahren !

Martin Gensbaur
Hofmark 13
86911 Diessen am Ammersee

Mittwoch, 10. September 2014

Die Raistinger Künstlerin - Anke Seitz

Die Entstehung der Menschheit - Anke Seitz (2014)

Die Malerin Anke Seitz ist bekannt für ihre wöchentlich stattfinden Porträt- und Aktmalereien, die sie im Kreise von Künstlerfreunden bei sich in Raisting abhält. Zur Gemeinschaftsausstellung des Raistinger Künstler Stammtisch überraschte sie das Publikum mit einem großformatigen, bunt angelegten Bild, das den Übergang von der Affengesellschaft in die Menschheit mit einer ironischen Heiterkeit aufzeigt. 

Mit der Aufgabe des Lebens in der Baumkrone und dem damit einhergehenden aufrechten Gang  scheint gleichzeitig die aufstrebende Architekturgeschichte vorgeschrieben worden zu sein. Die Bäume wirken zurückgedrängt, als Mensch sitzt man lieber bequem unter dem Sonnenschirm. Während einerseits die Affen noch ein familiäres Zusammengehörigkeitsgefühl bekunden, indem sie sich zunächst in den Armen liegen, um sich mit fortschreitender Entwicklung zumindest noch mit den Armen gegenseitig einhaken, so sieht man beim Menschwerden eine fortlaufende Individualisierung bis hin zum Egoisten, der sich nun verschränkt und sich so nur auf den eigenen Spaß und Genuß konzentriert. Im diametralen Gegensatz zu der Affenfamilie setzt man aus Bequemlichkeit sogar die eigenen Kleinkinder sich selbst aus. Aus dem einstigen Geben ist ein Sich-Nehmen geworden, sodass man nicht mehr weiß wen man hier eigentlich als Affen bezeichnen soll. Oder bedeutet die farbliche Spiegelung, dass der Mensch gar Affe geblieben ist ? Eine sehr individuelle, künstlerische Interpretation des Sozialdarwinismus, die den Wandel vom Affen zum Menschen und zurück in einem einzigen Bild einfängt.

Samstag, 6. September 2014

Atelierbesuch - Leonhard Schlögel

Der Steinbildhauer


 

In seinem Atelier im Wessobrunner Klostergut besuchten wir den Steinbildhauer Leonhard Schlögel und durften ihm bei seiner künstlerischen Arbeit am edlen Laaser Marmor über die Schulter schauen. Der sehr harte, wetterbeständige und schneeweiße Marmor kommt aus dem Vinschgau und wurde nach der Stadt Laas in Südtirol benannt und ist schon seit der Römischen Antike bekannt.

Leonhard Schlögel in seinem Atelier
Vor zwanzig Jahren entschied sich Leonhard Schlögel, der eigentlich aus dem Maschinenbau kommt, bei einer Indienreise, wo er von Steinmetzen bei der Arbeit zusah und mithelfen durfte, sich nach seiner Rükkehr ganz der Steinbildhauerei zu widmen. So zog er zuerst in die Toskana nach Pietrasanta in die Nähe von Carrara, um den richtigen Umgang mit dem weltbekannten Marmor zu erlernen. Zunächst versuchte er sich an einem kleinen Holzfundstück, das er angespült am Strand fand, um es organisch in Marmor umzusetzen. So entstand die wunderschöne, zeitlose Skluptur "Die Reise", die er gleich in mehreren Ausführungen, Farben und Marmorarten realisierte.
Die Reise - Leonhard Schlögel (2013)
Auf einer späteren Griechenlandreise befasste sich der Künstler intensiv mit Stelen, die er an der Landschaft ausrichtete und sie so in die Umgebung einfügte. So entstand sein Incastro Projekt, wobei er sich nun mit verschiedenförmigen Stelen beschäftigt, die wir bewundern konnten. Bei manchen Stelen verbindet der Künstler ästhetisch Form mit Funktion, denn sie sind in Bezug auf den Sonnenhöchststand an einem bestimmten Zeitpunkt zu einem gegebenen Ort eingerichtet. Die kleineren Stelen ähneln Vögeln, wie stilisierten Eulen und Falken. Auf andere Stelen setzt der Künstler eine geometrische Figur. Angefangen hat er mit Würfel, Kugel und Ei und ist nun bei einer Treppenform angelangt, die er als Wessobrunner Idee an Tassilos Traum anlehnt.


Uns interessierte auch eine grünliche Skulptur, die zwar einem Nilpferdchen ähnelte aber mit seinen kleinen Hörnchen und markanten Zeichnungen eher einem außerirdischen Wesen gleichkam.


Zu unserer Verblüffung zeigte uns der Künstler die natürliche Vorlage nach der er die Skulptur vergrößert dargestellt hatte. Es handelte sich nämlich um den Südafrikanischen Rüsselkäfer, dessen Kopf er in Stein gehauen hatte. Wie gut, dass der Käfer in Wirklichkeit doch so klein ist.


Montag, 1. September 2014

Maltechnik

Selbstporträt - Jos Huber (2014)


Maltechnik

Wie stellt man als Maler künstlerisch die gegenseitige Zuneigung mit der eigenen Ehefrau am besten dar ? Auf diese Frage hat der Weilheimer Künstler Jos Huber die allerbeste Antwort. In einem Bild porträtiert er nicht nur sich bei seiner künstlerischen Arbeit, sondern gleichzeitig auch seine Liebste und damit sein Leben als Maler auf eine äußerst liebevolle Art und Weise. Der Künstler trägt seiner Frau sehr behutsam und geradezu zärtlich Rouge auf ihre Wangen und zwar so, dass sie auch im Porträt nicht angemalt wirkt.

Das obige Bild auf dem Bucheinband ist aber nur ein kleiner Ausschnitt aus seinem Triptychon "O Fortuna", in Anlehnung an Carl Orffs Carmina Burana, dessen Maltechnik der Künstler in seinem neuen Buch offenlegt. Die abgebildete Szene bezieht sich dabei auf die Textzeile "Chramer gip die varwe mir, die min wengel roete"
( Kramer gib die Farbe mir, die meine Wangen rötet. )

Bucheinband Malerei - Jos Huber (2013)

Nach seiner letztjährigen Veröffentlichung "Jos Huber - Malerei" (2013) bringt Jos Huber nun ein weiteres Buch mit dem Titel "Jos Huber - Maltechnik" (2014) auf den Markt, worin er seine Arbeitsweise im Stile der "Alten Meister" dem kunstinteressierten Leser nahebringt. Darin erfährt auch ein engagierter Künstler, wie man an der Münchener Akademie einst ausgebildet wurde effektiv und sehr rationell künstlerische Auftragsarbeiten anzufertigen, die über Jahrzehnte hinweg ihre hohe Qualität nicht verlieren. Ein wunderbares Buch von einen zeitgenössischen Maler aus Weilheim, das sich auch als wunderschönes Geschenk anbietet.

Bildrechte : Jos Huber

Sonntag, 31. August 2014

Fotokunst

Kraftpaket - Reinhard Giebelhausen (2014)

Der Weilheimer Fotokünstler Reinhard Giebelhausen verbindet digitale Fotografien mit lyrischen Texten oder bedient sich in seiner Wahl der Bildtitel bewußt der Bild-Text-Schere. Ein gebündeltes Kraftpaket hebt sich wie ein atemberaubender Satellit vom kontrastfarbigem Hintergrund, das wie ein grüner Planet wirkt, ab. Ein digitaler Scherenschnitt, der es vermag aus einem höchst interessanten Bildausschnitt einer Industrieanlage einen utopisch-künstlichen Raumflugkörper entstehen zu lassen, das zudem imposant ins Bild gesetzt wird.
  Es sind eben futuristische Bilder wie diese, die eine magische Faszination beim Betrachter auslösen, da man sich ein solches Bild bisher noch nie, und auch nicht einmal in der eigenen Fantasie, vorstellen konnte.

Bildrechte : Reinhard Giebelhausen

Freitag, 29. August 2014

DigiArt Fotografie

peace of mind - Jürgen Oliver Blank (2014)

Den seelischen Übergang weg von einem melancholischen Abschiedsschmerz, ja vielleicht sogar von tiefer Trauer, hin zu einem inneren Frieden und somit zurück zur Heiterkeit beschreibt kein anderer in nur einem Bild besser wie der Schondorfer Fotograf und Digital Art Künstler Jürgen Oliver Blank. Es verziehen sich langsam die Gefühlsschleier der Empfindsamkeit und so sieht man teilweise wieder klar in die Ferne / Zukunft. Obwohl das Gemüt noch aufgewühlt ist und Schatten auf ihm liegen, scheint sich die allgemeine Stimmung langsam aufzulockern. Das Bild "peace of mind" drückt aus wie mit der Zeit das Gedächtnis triste Aussichtslosigkeiten mit farbigem Optimismus überschreibt und ist wie immer ein Kunstwerk mit einem wunderbar gewählten Titel, das sich in eine ganze Serie voller tiefgründiger Werke des Künstlers nahtlos einreiht und zum längeren Nachdenken und innehaltendem Betrachten einlädt.

Bildrechte : Jürgen Oliver Blank

Montag, 25. August 2014

Alpine Kunst

Die mächtigen Laliderer-Wände, Öl auf Leinwand - Maurice Küsel (2014)

Immer wieder zieht es den Eresinger Fotografen und Maler Maurice Küsel magisch ins Karwendelgebirge. 
So verarbeitet er seine einzigartigen Eindrücke von der Bergwelt in seinen faszinierenden Ölbildern. 
Diesmal hat der Künstler und erfahrene Bergsteiger die imposanten Laliderer Wände, die 900 m fast senkrecht 
unter die Laliderer Spitze (2588 m) ragen, aus der Sicht von der Falkenhütte aus in ein tolles Licht gesetzt.

Mit drei Arbeiten, die kürzlich von einer Jury ausgewählt wurden, wird Maurice Küsel vom 18. bis 19. Oktober 2014 bei der  1. Inninger Kunstmesse  im Spectacle in Inning am Ammersee teilnehmen.
Herzlichen Glückwunsch !

Bildrechte : Maurice Küsel

Sonntag, 24. August 2014

Schacky Park - Diessen


Skulpturen 

24.8. - 31.10.2014
Di - So, 10 - 19 Uhr

Schacky Park Diessen

Zum ersten Mal werden im Schacky Park in Diessen Skulpturen des Steinbildhauers Leonhard Schlögel gezeigt. Ein besonderes Highlight wird zudem am 6. September das große Picknick-Abschlusskonzert des Klassikfestivals AmmerSeerenade sein.




Samstag, 23. August 2014

Fotokunst

Bausünde - Reinhard Giebelhausen (2014)
Wie der bekannte kanadische Landschaftsfotograf Edward Burtynsky, so weist auch der Weilheimer Fotokünstler Reinhard Giebelhausen künstlerisch auf Bausünden hin, die von Menschenhand verursacht wurden. In seiner neuesten Digitalkunst türmt der Künstler licht- und farbendurchflutete Wolkenkratzer kreativ aufeinander und treibt dies auf die (Bild-)Spitze. Architektonisch gesehen ist dies ein höchst interessanter Hinweis darauf, dass man auch reale Wolkenkratzer in ähnlicher Art gestalten könnte. So würde sich z.Bsp. ein integriertes Hotel oder ein Einkaufszentrum funktional mit seiner eigenen Form und Farbe in der Aussenfassade zeigen und sich von der übrigen Fassade abheben. Das imposante Kunstwerk "Bausünde" wirkt auch ohne Hintergrundbeleuchtung wie ein futuristischer Leuchtkasten und würde Fritz Lang als utopischer Entwurf für ein moderneres Metropolis bestimmt gefallen.

Bildrechte : Reinhard Giebelhausen

Homepage des Fotokünstlers Reinhard Giebelhausen
( 1. Vorsitzende des Kunstforum Weilheim ) :

Montag, 18. August 2014

5Blanks - MailArt Call

Pan & Psyche - Turgay Amac (2014)

  MailArt Project
ANGELS & DEMONS 

Mailing address :
5B Mailart
Angels & Demons
Im Grund 21
82237 Wörthsee
GERMANY

deadline: 13-12-2014
constantly updated documentation online :

Sonntag, 17. August 2014

Freitag, 15. August 2014

Künstler Stammtisch Raisting XIV

Christiane Burger (2014)

Die Raistinger Künstlerin und Designerin Christiane Burger stellte vier kleinformatige Keramiktäfelchen zum Thema Wandel aus, die von markanten Holzrahmen umgeben waren. Ihre Arbeiten überzeugen stets mit einer ganz eigenen Schlichtheit und drücken die Verletzlichkeit unserer Erde auf eine Weise aus, die dem erdverbundenen Betrachter sehr nahe gehen. Es ist erstaunlich wie zart und zerbrechlich kleine Tonarbeiten wirken können.

Donnerstag, 14. August 2014

Künstler Stammtisch Raisting XIII

Ein Leben - Tamara Hägler (2014)
Am Antlitz der Büste mit dem Titel "Ein Leben" von Tamara Hägler ist der Lebenswandel deutlich abzulesen. Die Münchner Künstlerin stellte mit ihrer ausdrucksvollen Skulptur ein Janusgesicht aus, die zwei Stationen aus dem Leben einer Frau darstellt. Das eine Gesicht zeigt eine in sich gekehrte ältere Person, die die Vergangenheit zu reflektieren scheint, das andere drückt eine erwartungsvolle Haltung einer jüngeren Frau aus. Man könnte sagen, dass beide sich selbst im Hinterkopf haben, d.h. während die ältere Dame an ihre eigene Jugend zurückdenkt, so sorgt sich die Jüngere über das Älterwerden.

Dienstag, 12. August 2014

Kunstsprung

KunstSprung - Reinhard Giebelhausen

 ein kunstsprung, der kunstsprung, 
springt kunst von einem zum anderen, wohin springt kunst, 
hat kunst einen sprung, wer springt in die kunst, 
wie hoch springt kunst, springt kunst überhaupt, 
geht ein sprung durch die kunst, verbindet ein sprung zwei orte, was macht ein kunstsprung, ..... ? 
was machen wir daraus, wird das ein kunstprojekt, springt etwas über, wer hat eine idee ?

antwort ?

Reinhard Giebelhausen

Donnerstag, 7. August 2014

Stadtmuseum Weilheim


 Kleine Bilder
19.07.2014 - 24.08.2014



Stadtmuseum Weilheim
Marienplatz 1
82362 Weilheim
Di - So 10-17 Uhr, So 14-17 Uhr

Mittwoch, 6. August 2014

Kunst in Wartaweil

Schablonenarbeiten


In einer privaten Ausstellung gibt die Weilheimer Künstlerin Beate Oehmann in Wartaweil nahe Herrsching einen interessanten Einblick in Ihre Kunst der Schablonenarbeiten (Pochoirs). Sie ist bekannt für ihre futuristisch wirkenden, großen Schablonen von Karrusellpferdchen, Rosen und Hasen, deren Figuren sie in verschiedenen Plakatfarben und kreativen Anordnungen auf die Abrollung überträgt. So wird der Besuch zu einer lebhaften Karrusselfahrt, da nun die Karussellpferdchen auf dem Zeichengrund fröhlich um die dynamisch-wirbelnden, stilisierten Rosenformen Saltos schlagen. Manche Pferdchen wagen sogar einen waghalsigen Kopfstand, um die Aufmerksamkeit der Besucher wie im Zirkus ganz auf sich zu ziehen.

 
Bei der Interpretation der großformatigen Tierschablonen, die die Künstlerin auch liebevoll Ballontiere nennt, und ihrer fahnenartigen Abrollungen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Eine Besucherin erkannte in den Kunstschablonen interessanterweise kleine Mikroorganismen. Damit meinte sie, dass die bunt bemalten Schablonen somit selbst zu kleinen Kunstwerken mutiert sind - womit sie völlig Recht hat.

Die kleine Werksschau in der Manier der Pop-Art Graffitikunst wird zudem durch die imposanten Skulpturen der gastgebenden Künstlerin Gabriele Schnitzenbaumer förmlich bewacht und ungemein bereichert. Der Besuch im Langhaus in Wartaweil, mit der Gelegenheit die Künstler persönlich kennenzulernen und von ihnen Näheres über ihre Arbeiten zu erfahren, war wieder einmal ein beeindruckender Hinweis darauf, dass es in unserer Region ganz hervorragende Ausstellungen auch im kleinen und stillen Rahmen gibt.

Montag, 4. August 2014

Zeichenkunst

Anthony Hopkins - Alexander Kowarzyk (2014)


Alexander Kowarzyk ist ein geborener Zeichner, das wissen wir aus anderen Ausstellungen, das erfahren immer wieder seine begeisterten Zeichenschüler, denen er die Grundlagen des Zeichnens beibringt, frei nach Betty Edwards Methode. Waren es in Raisting 2011 die wunderbaren Zeichnungen nach der Natur, die Akte und die freien experimentellen Monotypien, die von seinem Können geprägt waren, so sind es hier die Gesichter, die in unterschiedlichen Techniken, aber immer mit der gleichen Präzision des Strichs wiedergegeben sind.  Faltenreiche, gelebte  oder durchlittene Gesichter tauchen da aus dem Schwarz des Grundes auf, bärtige Gesellen: es sind bekannte Persönlichkeiten aus Film, Fernsehen, der großen weiten Welt des Showbiz, wie die Porträts von Wolfgang Niedecken, Mario Adorf und Anthony Hopkins zu erkennen geben. 

Bildrechte : Alexander Kowarzyk

Samstag, 2. August 2014

Ausstellung in Böbing II

Die Malerin HeideKarin Konwalinka vor ihren Acrylbildern

Kunst in der Bockstall
2./3. und 9./10.8.2014 
10 - 18 Uhr
  
Hans Frank - Joachim Giebelhausen 
Damarys Rodriguez-Körte - Ludmilla Stepanek

Ludmilla Stepanek (Skulpturen) - HeideKarin Konwalinka (Malerei)
"Kunst im Bockstall" heißt die Ausstellung, die in einem stattlichen Anwesen außerhalb der idyllisch gelegenen Ortschaft Böbing stattfindet. Zwölf einheimische Künstler zeigen in und um den Bockstall herum ihre Kunstwerke und beweisen damit wie schön man auch große Räume und Gärten bespielen kann. Gerade vor den teils schwarz verhangenen Wänden kommen die kräftigen Farben der großformatigen Bilder und der Ausdruck der gefälligen Skulpturen noch besser zur Geltung.

Matthias Bischoff (Steinskulpturen)
Ein kleiner, schelmisch blickender Vogel des Steinbildhauers Matthias Bischoff empfängt die Besucher. Der Künstler präsentiert in Böbing neben den Tierskulpturen aus Marmor auch seine schwebenden Steine. Es handelt sich dabei um kleine Lichtobjekte, die aus gesprengtem Gneis und Granitsteinen angefertigt und zudem vergoldet worden sind.
 
Steinskulpturen als Lichtobjekte von Matthias Bischoff
Besonders gefallen haben uns wieder einmal die außergewöhnlichen Collagen des Landsberger Künstlers Joachim Giebelhausen, die durch unglaubliche Bild- und Szenenzusammensetzungen scheinbar eine unendliche Geschichte zu erzählen vermögen,  Die Collagen gleichen einem visualisierten morphologischen Kasten, aus dem der Betrachter für sich selbst täglich eine neue Erzählung herauslesen oder gar mit Hilfe seiner eigenen Fantasie miterfinden kann.

Joachim Giebelhausen
Den Höhepunkt der Ausstellung stellen die neuesten Acrylbilder der Huglfinger Malerin HeideKarin Konwalinka dar, die kurz vor der Eröffnung fertiggestellt wurden und somit zum ersten Mal gezeigt werden. Hervorzuheben sind dabei die Bilder "Welle" und "Morgentlicher Nebel". Mit dem Bild "Welle" ist der Künstlerin ein Werk geglück, dass in seinem kraftvollen Ausdruck seinesgleichen sucht. In drei Stufen wird eine riesige Welle dargestellt, wobei man die obersten zwei als "Bergkamm" und "Wellenkamm" bezeichnen könnte, bevor die Welle mit voller Wucht im Vordergrund aufprallt. Diese Art der Monsterwellen hat die Malerin im Surferparadies auf Oahu/Hawaii, wo sie ihre zweite Heimat gefunden hat, lange und präzise studiert.

Dienstag, 29. Juli 2014

Ausstellung in Böbing I

Arbeiten von Andrea Kreipe (Bilder) und Matthias Bischoff (Steinskulpturen)
Zur Zeit scheint es ein Trend zu sein Kunst an ungewöhnlichen Orten auszustellen. Der Ausflug nach Böbing ist bereits schön und die Suche nach dem Bockstall, der etwas außerhalb des Ortes liegt, ist eine kleine Schnitzeljagd. Hat man es aber geschafft, so erwartet den Besucher eine interessante Ausstellung, die der Vorsitzende des Weilheimer Kunstforums Reinhard Giebelhausen spontan mit einigen Künstlerfreunden organisiert hat.

Fotografien der Malerin Gabriele Bejenke
Man hat stets den Eindruck, als ob jedes Kunstwerk den bäuerlichen Raum in eine Installation verwandelt. Denn so liebevoll wurde die Kunstausstellung gestaltet, dass man sich auch im überdimensionalen Bockstall gleich wohlfühlt.

Skulpturen der Künstlerin Ludmilla Stepanek
Manchmal macht es einem auch Freude Bekanntes einfach nur wiederzusehen, wie hier die Holzskulpturen der Künstlerin Ludmilla Stepanek und die Fotografien der Malerin Gabriele Bejenke. Die Vernissage, die verbunden war mit einem Sommerfest mit kubanischen Rhythmen und stimmungsvollem Salsa-Tanz, war außergewöhnlich und wird den teils internationalen Gästen noch lange in guter Erinnerung bleiben.

Samstag, 26. Juli 2014

Künstler Stammtisch Raisting XII

ohne Titel - Marka Paoli (2014)
Die Herrschinger Malerin Marka Paoli gibt ihren Kunstwerken bewußt keinen Titel, um den Betrachter nicht im Vorhinein zu beeinflussen. Zum Thema Wandel präsentiert sie einerseits ein sehr nachdenkliches Bild, das sie aus einem alten Werbeschild hergestellt hat, mit dem sie auf den klimatischen Wandel und deren Folgen auf die Alpen hinweist. Der Berg fängt buchstäblich an zu rosten. Andererseits wirkt das wolkenlose Bild aber auch sehr erhaben und heiter, sodass man darin das goldene Alpenglühen erkennen könnte.

Die 6. Gemeinschaftsausstellung des Raistinger Künstler Stammtisch geht nur noch bis morgen !

Freitag, 25. Juli 2014

Künstler Stammtisch Raisting XI

Wandel um die Osterseen - Cemal Amac (2014)


Stellen Sie sich vor Sie dürften eine künstlerische Landkarte der Osterseen frei aus ihren eigenen Erinnerungen und Erlebnissen heraus malen. Mit Hotspots und Liegeflächen, Sonnenarealen und Grünzonen, aber auch mit all den Naturschutzzonen im Wandel. Und all das in Anlehnung an die Aborigine Kunst mit endlosen Trampelpfaden, um in einem einzigen Bild all die Geschichten festzuhalten wie und wo Sie jahrelang Schleifen rund um die Osterseen gedreht haben und träumerisch gewandelt sind.

Donnerstag, 24. Juli 2014

Künstler Stammtisch Raisting X

das war´s - Charlotte Lorenz (2014)
Eine weibliche Figur fällt förmlich aus dem Rahmen und somit auch aus ihrer eigentlichen Rolle. 
Tritt hinaus aus einer lila-blaß-blauen Umgebung und hinein ins feurige Rampenlicht der Bühne. 
Streift mit ihrem Alltagskleid ihr nonnenhaftes Dasein ab, tauscht biedere Sandale gegen eleganten 
Tanzschuh und taucht im Evaskostüm, aber wohlbehütet mit markant rotem Hut, sinnlich ins Leben ein.
Ein künstlerischer Wandel von starrer Kälte in sinnliche Wärme.

Der vortreffliche Titel "das war´s" von Charlotte Lorenz braucht keine Interpretationen.
Es offenbart den inneren Wunsch statt nur reines Objekt zu sein,
also stets dem korrekten (Ab-)Bild von sich selbst zu entsprechen,
auszubrechen und ein Leben als sinnliches Subjekt zu beginnen.

Montag, 21. Juli 2014

Künstler Stammtisch Raisting IX


Mit seinem neuesten kinetischen Objekt, das durch seine schwebend leichte Bewegung von filigranen, gelben und orangen, Stangen beeindruckt und damit den ständigen Wandel der Zeit ausdrückt, ist dem Raistinger Objektkünstlers Max Mirlach wieder ein besonderes Kunstwerk gelungen. Die Konstellation der Stäbe ist immer wieder anders und lädt zu einer längeren, meditativ-kontemplativen Betrachtung ein. In einer abstrakten Darstellung ist es für den Objektkünstler wichtig etwas Spielerisches und damit Fröhliches entstehen zu lassen. Dabei sind seine Mittel fast immer konstruktiver Art. Die größte Freude für den Künstler ist es die Herausforderung anzunehmen etwas zum Laufen zu bringen bis es schließlich fabelhaft funktioniert. 

Einen schönen ersten Eindruck über das sanft rotierende Kunstobjekt kann man auf der Facebook-Seite des Künstlers sehen. Die 6. Gemeinschaftsausstellung des Künstler Stammtisch Raisting hingegen kann noch bis kommenden Sonntag 17 Uhr in Holzhausen am Ammersee besucht werden.


  
( in nur knapp drei Wochen zählte allein der neue Kunstblog der Raistinger Künstler 1066 Besucher !)

Sonntag, 20. Juli 2014

Künstler Stammtisch Raisting VIII

Book Art - Karl Hammer (2013/14)
Zum ersten Mal ist die Book Art Serie des Aidenrieder Galeristen Karl Hammer öffentlich zu sehen. Damit reiht er sich künstlerisch ein in die Gemeinschaftsausstellung des Raistinger Künstler Stammtisch, die er selbst seit Jahren mit einem Team von Künstlerfreunden akribisch vorbereitet, begeistert organisiert und mit großer Freude realisiert. Zu sehen sind neben den gefalteten Gebetsmühlen und geometrischen Gebilden auch eine interessante Figur im Hochformat, die an eine Rakete bzw. an eine Mondfähre erinnert. Mit viel Geduld verwandelt der Künstler Karl Hammer alte Bücher in hübsche Kleinskulpturen, deren Betrachtung aus verschiedenen Perspektiven sowie auch als Gruppe nebeneinander einem stets Freude bereiten.