Mittwoch, 29. April 2015
Dienstag, 28. April 2015
art activities - Huglfing
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Edition box_I
art activities
Walter „Dadanaut“ Bachmann, Jürgen Oliver Blank, Thorsten Fuhrmann
Reinhard Giebelhausen, Elke Grundmann, Christian Gürtler
Norbert Koczorski, Susanne Kohler, Helmut Mair, Orbit & Sieben
Die Kunstagentur art activities in Huglfing bringt eine erste Edition mit dem Namen box_I heraus, die 12 signierte und nummerierte Kunstwerke von verschiedenen Künstlern in einer Metallschachtel beinhaltet.
Thematisch ungebunden und nur auf das Format DIN A4 beschränkt, bietet die Edition box_I einen einmaligen Überblick über zeitgenössische künstlerische Positionen und gibt somit einen Einblick in das Schaffen der teilnehmenden Künstler. Mit einer Auflage von 20 Exemplaren ist die Edition box_I ein perfekter Einstieg in die eigene Kunstsammlung.
Samstag, 25. April 2015
Sonntag, 19. April 2015
DigiArt
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| Stehpaddler - Reinhard Giebelhausen |
Wie ein Gemälde des belgischen Surrealisten René Magritte wirkt die Arbeit des Weilheimer Fotokünstlers Reinhard Giebelhausen. Der Künstler stellt das Stehpaddeln majestätisch dar. In scharz-weißer Reminiszenz an die hawaiianische Tradition, in der es der Sport des Königs war und ihm nur Auserwählte stehend auf dem Wasser folgen durften. Deshalb wirkt der Stehpaddler auf seinem Brett erhaben, wie ein stolzer Gondoliere, den keine Welle erschüttern kann. Man kann das Bild als ruhendes Standbild sehen und ist zugleich fasziniert vom gemächlichen Dahingleiten.
Alle Bildrechte : Reinhard Giebelhausen
Dienstag, 14. April 2015
Montag, 13. April 2015
Kunstfenster Diessen
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| “Rondelli”, 2014, “Cassigoli”, 2015, “Rondelli”, 2015 - Öl/Lwd. 54 x 65 cm - Martin Gensbaur |
Das Kunstfenster Diessen feiert Geburtstag
Herzlichen Glückwunsch !
Zum Jubiläum wird es folgende Aktivitäten geben :
Freitag, 8. Mai um 19 Uhr : Vortrag "URFELD" von Martin Gensbaur
mit einer Ausstellung von sechzig kleinformatigen Papierarbeiten
"Walchensee - die Gouachen"
Ab dem Donnerstag, 14. Mai und während des Diessener Töpfermarkts
verwandelt sich das Kunstfenster in einen "showroom"
mit neuen Arbeiten von Martin Gensbaur und Fotografien von Jörg Kranzfelder.
Am Sonntag, 17. Mai sind beide Künstler von 16 - 18 Uhr
im Kunstfenster Diessen anwesend.
Sonntag, 12. April 2015
Kunstverein Murnau
11.April - 2.Mai
Mi - Fr 15 - 18 Uhr
Sa 11 - 15 Uhr
Galerie am Münterplatz
Burggraben 4, 82418 Murnau
Samstag, 11. April 2015
Stadtmuseum Weilheim
Holzschnitte - Objekte - Collagen
5.4. - 6.5.2015
Di - Sa 10-17 Uhr, So 14-17 Uhr
Stadtmuseum Weilheim
Marienplatz 1 - 82362 Weilheim
Donnerstag, 9. April 2015
Mittwoch, 8. April 2015
Augustinum Diessen
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| Marienmünster in Diessen - ULISSA |
A U S S T E L L U N G
Galerie im Augustinum
"Harmonie der Gegensätze"
Sonntag, 12. April - 31. Mai 2015
WERKSCHAU
mit Aquarellen und Acryl-Malerei
von ULISSA
Die Werkschau der Raistinger Künstlerin ULISSA verbindet passend zum Kulturmotto des Augustinum vielfältigste Gegensätze: Mediterranes & Hiesiges, Heimat mit Reise-Impressionen, Restauriertes mit Verfallenem, Brauchtum mit Jugend, Licht & Schatten, Figürliches & Abstraktes, Urbanes & Dörfliches, Nord mit Süd. Linien treten mit Flächen in einen dynamischen Kontext, filigran-duftige Aquarelle trumpfen zu großformatigem Acryl auf, Philosophisches wirkt heiter verpackt ...
Ihr Repertoire ist breitgefächert und sehr abwechslungsreich: bekannt für ihren gekonnt-lockeren Strich und die großzügigen Aquarelle entwickelt ULISSA per Acryl ganz neue Bilderwelten. Mal bezieht sie künstlerisch Stellung zu Aktuellem wie dem Kornkreis, dann wieder spannt sie den Spannungsbogen zum Sein-an-sich, vom Werden bis zum Vergehen, zum Leben als Ganzes.
Die Ausstellung ist vom 12. April bis 31. Mai 2015 in der "Galerie im Augustinum" zu sehen,
täglich ganztags geöffnet: 9 - 18 Uhr - Augustinum Ammersee, Am Augustinerberg 1, 86911 Dießen.
Die Künstlerin ist immer sonntags von 14 - 16 Uhr anwesend (ausgenommen: 17. und 24. Mai).
täglich ganztags geöffnet: 9 - 18 Uhr - Augustinum Ammersee, Am Augustinerberg 1, 86911 Dießen.
Die Künstlerin ist immer sonntags von 14 - 16 Uhr anwesend (ausgenommen: 17. und 24. Mai).
Dienstag, 7. April 2015
Otto-Hellmeier-Kulturhaus - Raisting
Garten-Lust
Ausstellung
von 11. April bis 28. Juni 2015
von 11. April bis 28. Juni 2015
Vernissage
mit einer Einführung von Dr. Hajo Düchting
am Samstag, 11. April 2015 um 15 Uhr
mit einer Einführung von Dr. Hajo Düchting
am Samstag, 11. April 2015 um 15 Uhr
Wielenbacher Str. 13
82399 Raisting
Montag, 6. April 2015
Sonntag, 5. April 2015
Frohe Ostern
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| Glücksklee mit Hasen Pouchoir und Stickerei (Ausschnitt) Beate Oehmann |
Alle Werk- und Bildrechte : Beate Oehmann
Samstag, 28. März 2015
Digitale Fotokunst
| Black water - Jürgen Oliver Blank (2015) |
"Black water" heißt die großartige Fotografie des Fotokünstlers Jürgen Oliver Blank und könnte gleichsam als Synonym für das Schwarze Meer stehen. Düstere Wolken sind aufgezogen, die die Wellen einfrieren und in eine seltsame Schockstarre versetzen. Eine äußerst ausdruckvolle Aufnahme, die man in dieser an Ansel Adams erinnernden Qualität nur sehr selten sieht. Eine imposante Momentaufnahme der rauhen See, die sich zu einem lebensbedrohlichen Tsunami aufschaukeln kann, um mit voller Wucht das Ufer und den gesamten Horizont hinwegzufegen. Die Fotografie sollte man unbedingt mit einem Klick aufs Bild in einem virtuellen, schwarzen Passepartout betrachten. Die digitale Fotokunst drückt eben mit der Bilddramaturgie mehr aus als mit tausend Worten.
Alle Bildrechte : Jürgen Oliver Blank
Freitag, 27. März 2015
Künstler-Stammtisch-Raisting
Donnerstag, 26. März 2015
Kinetische Kunst
Neunmalweiss
von
Das kinetische Wandobjekt neunmalweiss des Künstlers Max Mirlach besticht durch die Ästhetik der langsamen Bewegung. Auf neun weißen Quadratflächen, die zusammen ein 3x3 Quadrat bilden, drehen sich neun weiße, spitzovale Hohlkörper scheinbar unabhängig voneinander in entgegengesetze Richtungen. Die anachronistische Langsamkeit erweckt neue Formen zum Leben. Man gewinnt den Eindruck als ob die Hohlkörper miteinander kommunizieren, um sich daraufhin behutsam und sanft zu berühren.
Die Gesamtrotation, einem asynchronen Formationstanz gleich, zieht den faszinierten Betrachter länger in seinen Bann, der es gespannt erwartet welch unerwartete Formationen sich ergeben.
Das 2x2 m große Wandobjekt wirkt puristisch und zeitlos.
Als kinetisches Kunstobjekt liegt es außerhalb von Raum und Zeit.
Bild-, Foto- und Videorechte : Max Mirlach
Dienstag, 24. März 2015
Montag, 23. März 2015
Sonntag, 22. März 2015
Stellwerk Diessen
Contain Art
Fotografien
28.3. - 5.4.2015
Sa/So 14 -18 Uhr
Vernissage am 27. März um 20 Uhr
"Reisen zwischen Poesie und Wirklichkeit"
"Die Münchner Künstlerin und Fotografin Barbara Hartmann und der Bremer Autor Jürgen Banse sind der Innen- und Außenwelt großer Containerschiffe leidenschaftlich verfallen. Inspiriert von Reproduktionen der großen Meister klassischer Kunst, die in Unterkünften, Gemeinschafts- und Maschinenräumen der Schiffe hängen, verwandeln sie mit Fotografien und Texten die Banalität des Alltäglichen in Momente der Poesie."
(Text : Albrecht Lampe)
(Text : Albrecht Lampe)
Seestrasse 5, 86911 Diessen
Freitag, 20. März 2015
Montag, 16. März 2015
Pastellporträt
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| Me, Myself and I - Cemal Amac (2012) |
Manchmal ist man sich im Leben selbst ein Rätsel. Im gesetzten Alter steht das Leib-Seele-Problem noch stärker im Vordergrund, den der Weilheimer Künstler Cemal Amac in einem stark verfremdeten Selbstporträt ausdrückt. Die Frage nach dem "Wer bin i(ch) ?" wird durch eine enigmatische Dreideutigkeit der eigenen Person mit dem Bildtitel "Me, Myself and I" beantwortet. Schemenhaft erkennt man einen Menschenkopf, der das "Tüpfelchen auf dem i" auf der Suche nach dem eigenen Ich gefunden hat und den Daumen hochhält. Eine optimistische Geste.
Das Porträt ist aber kein Puzzle, sondern Abbild der tatsächlichen Lebensbefindlichkeit als Tetrisbild, worin die Person als Produkt der auf ihn - bildlich gesprochen - spontan zufallenden Umstände dargestellt wird, die sie fortwährend versucht zu meistern und die sie aber zwangsläufig prägen. Die Persönlichkeit wird also als plastische Verformung des Selbst durch die aktuell gegebenen Lebensumstände verstanden. Im Selbstporträt passt sich die Person förmlich an neue Farbkonturen seiner Umgebung an und nimmt so unfreiwillig neue Gestalten an. Es bleibt die Erkenntnis, dass ein einziges, neues Ereignis das Selbstbildnis wiederum völlig verändern könnte.
Sonntag, 15. März 2015
Digitale Fotokunst
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| La Serenissima - Jürgen Oliver Blank (2015) |
Alle Bildrechte : Jürgen Oliver Blank
Samstag, 14. März 2015
Freitag, 13. März 2015
Städtebau
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| Brasilia´92 - Turgay Amac (1992) |
Ein Blick auf Brasilia, die vom brasilianischen Stararchitekten Oscar Niemeyer, Städteplaner Lucio Costa und Gartenbauer Burle Marx auf dem Reißbrett in Form eines Flugzeugs entworfene Haupststadt Brasiliens.
In meiner einstigen Aufnahme sieht man den Blick auf die sog. Eixo Monumental, die monumentale Hauptachse der Stadt. Also auf den Flugzeugrumpf bis hinauf in die Cockpitspitze, wo man das Parlamentsgebäude gerade noch als Zwillingsturm erkennt. Das Parlament wird flankiert von den blockförmigen Ministerien, wobei man bei genauerem Hinsehen rechts die berühmte Kathedrale von Brasilia entdeckt, die als Marienkrone aber sogleich auch als Dornenkrone Christi, Blüte oder als betende Hände interpretiert werden kann. Die statische Berechnung der Kathedrale selbst ist ein Meisterwerk von Joaquim Cardoso.
Die Mittelachse bildet den Übergang zu den Wohngebieten in den Flügeln, wobei zentral zwei riesige Einkaufszentren und verschiedene Hotelkomplexe gebaut wurden. Der zentral angelegte Verkehrsknotenpunkt wirkt wie ein überdimensionales, vierblättriges Kleeblatt und ist umgeben vom Stadtpark, die eine Brunnenanlage, angelegt als Teich mit künstlichen amazonischen Seerosen mit Fontänenspiel, miteinschließt.
Es ist sozusagen ein Blick in den Schaltkreis einer Hauptstadt, die reduziert als "Motherboard" die Struktur und Funktion für alle anderen Städte vorzugeben scheint. Diese Grundidee findet man auch in der Anlage der ETH in Zürich-Hönggerberg wieder, wobei hier die einzelnen Fakultäten wie gigantische, elektronische Einzelbauteile ineinandergreifen und somit die Verbundenheit und Einheit der Universität visuell unterstreichen.
Obwohl Brasilia einst als Retortenstadt zunächst befremdlich wirkte, ist sie heute zu einer prächtigen Hauptstadt herangereift in der man gerne wohnt.
Obwohl Brasilia einst als Retortenstadt zunächst befremdlich wirkte, ist sie heute zu einer prächtigen Hauptstadt herangereift in der man gerne wohnt.
Mittwoch, 11. März 2015
Montag, 9. März 2015
Abtei Venio
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| 33 x Walchensee - Martin Gensbaur |
URFELD
16. Januar bis 20. April 2015
Gartensaal der Abtei Venio
Döllingerstr. 32
80639 München- Nymphenburg
Sonntag, 8. März 2015
14. Int. Syrlin Kunstpreis 2015
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| Reinhard Giebelhausen |
14. Int. Syrlin Kunstpreis 2015
Herzlichen Glückwunsch
zum 2. Preis in der Kategorie
Digitales Gestalten
an Herrn
Vorsitzender des Kunstforum Weilheim !
Samstag, 7. März 2015
Bronzeskulptur
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| Aufschwung - Harald Froschmaier |
Vom Obersöcheringer Künstler Harald Froschmaier stammt die kleine Bronzeskulptur mit dem Titel "Aufschwung", die bereits 2012 in der Galerie auf Zeit in Weilheim zu sehen war. Man sieht einen vom Wind zerzausten Mann im zerfledderten Mantel, der sich einst warm anziehen musste und sich nur dank des Rückenwinds auf den Beinen halten kann. Eine künstlerische Allegorie auf das beschwerliche Leben, die der Bildhauer bei den Inuit in Alaska gelernt hat, wo er zunächst mit dem Holzschnitzen begann. Seit 2007 beschäftigt sich der Bildhauer, der Mitglied derMurnauer Künstlervereinigung Tusculum ist, mit der Bronzebearbeitung und dem Bronzeguss. So entstanden über die Jahre weitere kleine Bronzeskulpturen, in denen sich die Figuren "durchs Leben boxen" oder gar "mit dem Kopf durch die Wand gehen". "Ecce Homo" heisst deshalb auch eine seiner Figuren, das als Motiv in seiner Bildhauerkunst auch für eine ganze Reihe seiner Bronze- und Specksteinskulpturen stehen könnte.
Alle Bild- und Werkrechte : Harald Froschmaier
Freitag, 6. März 2015
Studio Rose
STERNBERG FORESTI BLANK
7./8. März 2015, 14 - 18 Uhr
Studio Rose
Schondorf
Sehr gespannt war man auf die Vernissage der drei "West Coast Künstler" vom Ammersee, weil sie bereits in gleicher Besetzung im letzten Jahr im Studio Rose sich bereits diesen gemeinsamen Namen gemacht haben, um zu erfahren wie die Künstler sich weiterentwickelt haben. Und man muss sagen, dass nach der erfolgreichen Premiere das Motto "Never change a winning team" nun auch in der Kunstszene Geltung bekommt und man dabei auch die Hängung beibehalten kann, zumal wenn der künstlerische Fortschritt so rasant verläuft.
Zum Titel der Gemeinschaftsausstellung "Strukturen und Texturen in der Malerei und Fotografie" präsentiert die Diessener Malerin Annunciata Foresti Acrlybilder, die man als "textile Malerei" bezeichnet hat. Sie verwebt mit Farben in langwieriger Handarbeit die Leinwand so, dass neue außergewöhnliche Textilmuster entstehen. Man ist zunächst verblüfft, dass es sich dabei nicht um grobgestrickte Wolle handelt. Daneben zeigt sie ihre typischen kleinformatigen Arbeiten, wofür sie bekannt ist, aber diesmal als Media Mix, in dem mikroskopisch kleine Strukturen makroskopisch und makroskopisch große Objekte mikroskopisch dargestellt sind.
Flankiert werden ihre Kunstwerke von den Fotografien des Fotokünstlers Jürgen Oliver Blank, dessen schwarzweiß Aufnahmen diesmal mit minimalem Einsatz von Primärfarben aufgelockert und aufgewertet werden. Er schafft es einer Still-life Aufnahme durch ein oder zwei Farbtupfer oder durch digitale Verwischungen Leben, Dynamik und Spannung einzuhauchen. Es sind poetische wie skurile Bilder dabei, die wie gewohnt durch ihre Bildtitel wie "garden of good and evil" oder "silent scream" an Kraft und Ausdruck gewinnen. Die Fotografien sind Introversionen und drücken immer einen Gemütszustand bildlich aus. Gesehen haben muss man dabei das Bild "hell" im Original, denn darin wird etwas ausgedrückt wovon man nicht sprechen kann, wie es Wittgenstein ausdrücken würde.
Last but not least muss man dem Uttinger Fotografen Harry Sternberg auch ein ganz großes Kompliment für seine diesjährigen Bilder aussprechen. Besonders erfreulich ist es auch für den Kunstliebhaber zu sehen, dass der Fotograf selbst von der Qualität seiner Kunst überzeugt ist und somit stolz ist seine Werke in Schondorf zu zeigen, wohl wissend dass sie beim Publikum sehr gut ankommen werden. Allein in der Vernissagenacht haben sich manche seiner Werke wirklich mehrere rote Punkte verdient.
Harry Sternberg beweist nicht nur Geschmack in der Aufnahme einzigartiger Bilder, sondern auch in deren praktischer Umsetzung und neuartiger Präsentation. Die Wirkung der großartigen Fotografien wird nämlich dadurch verstärkt, dass sie auf gebürstetem Aluminiumhintergrund gedruckt wurden. So kommen der seidige Glanz und die fröhlichen Muster von farbig-anliegenden Stoffbahnen metallisch noch wertvoller herüber. Die aufgetürmten Sanddünen sehen sogar aus wie feinster Goldstaub. So gewinnen einerseits die Kunstwerke an materiellem und immateriellem Wert, andererseits verstärkt der Hintergrund aber auch die Dreidimensionaliät der abgebildeten Objekte. Wenn man vor seinen Aufnahmen von Blättern oder Knöpfen steht, meint man sogar sie wären Hologramme.
Die Ausstellung ist höchst sehenswert und man sollte sich dafür unbedingt die Zeit nehmen, denn sie geht leider am kommenden Sonntag bereits zu Ende. Zum Glück wird sie aber fortgestetzt, im Jahr 2017 !
Donnerstag, 5. März 2015
MailArt Murnau
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| worldartatlas - Thorsten Fuhrmann |
„Was ist eigentlich Mail Art?“
Thorsten Fuhrmann, M.A.
Donnerstag, 12. März 2015
19.00 – 20.30 Uhr Kurszentrum VHS Murnau
Dr.-Friedrich-u.-Ilse-Erhard- Str. 3,
Murnau
Kostenfrei !
Der Kunsthistoriker und Kurator Thorsten Fuhrmann bemüht sich seit langem die MailArt in Oberbayern noch bekannter zu machen, denn sie ist ein effizientes Mittel um die eigene, künstlerische Kreativität spontan zu steigern. Als Vorstand des ausstellwerks Huglfing hat er bereits einige MailArt-Ausstellung, wie die des renommierten Kasseler Künstlers Jürgen O. Olbrich erfolgreich organisiert und durchgeführt, mehrere eigene MailArt Projekte initiiert und auch junge Künstler dazu gebracht ihr Kunstabitur mit diesem Schwerpunkt abzuschließen.
Bei der MailArt geht es nicht nur um Kreativitätstechniken, die die eigene Ideengenerierung fördern, sondern vielmehr darum die Freude an der Kunst mit anderen Künstlern zu teilen und somit künstlerische Freundschaften einzugehen. Eben so eine einmalige Gelegenheit ergibt sich nun am kommenden Donnerstag in Murnau, um die MailArt und Thorsten Fuhrmann als Künstler persönlich kennenzulernen, der neben seiner Kunstagentur art activities in diesem Jahr auch die Sommerakademie Huglfing ins Leben rief.
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